Benzinmangel in Russland verschärft sich: Produktion deckt nur 65 Prozent der Nachfrage

Benzinmangel in Russland verschärft sich: Produktion deckt nur 65 Prozent der Nachfrage

Die Benzinproduktion in Russland ist drastisch gesunken und deckt Berichten zufolge nur noch 65 Prozent der durchschnittlichen saisonalen Nachfrage. Vor dem Hintergrund des steigenden Verbrauchs in der Sommersaison hat das tägliche Defizit die Werte vom Juni übertroffen.

Laut Reuters-Quellen könnte sich die Lage in der zweiten Julihälfte verbessern. Dies setzt jedoch die Wiederherstellung von Ölraffinerien, erhöhte Importe und das Ausbleiben neuer Angriffe voraus.

Tägliches Defizit erreicht 45.000 Tonnen

Die Gesprächspartner der Agentur geben an, dass das tägliche Benzindefizit in Russland derzeit zwischen 40.000 und 45.000 Tonnen liegt.

Dies entspricht etwa 35 Prozent der Gesamtnachfrage während der Sommersaison. Im Juni wurde das Defizit noch auf etwa 25 Prozent geschätzt.

Somit hat sich der Mangel auf dem Markt innerhalb eines Monats weiter verschärft.

Wie viel Benzin wird im Sommer verbraucht?

Schätzungen von Reuters zufolge erreicht der tägliche Benzinverbrauch in Russland auf dem Höhepunkt der Sommernachfrage 115.000 bis 120.000 Tonnen.

Die aktuelle Produktionsmenge reicht nicht aus, um diesen Bedarf vollständig zu decken.

Der Anstieg der Nachfrage wird üblicherweise beeinflusst durch:

  • die Urlaubssaison;

  • zunehmenden Fahrzeugverkehr;

  • landwirtschaftliche Arbeiten;

  • die Belebung des Inlandstourismus.

Wann könnte sich die Lage verbessern?

Quellen der Agentur deuteten an, dass sich die Situation in der zweiten Julihälfte leicht stabilisieren könnte.

Dafür werden drei Hauptbedingungen genannt:

  • Wiederaufnahme des Betriebs der Ölraffinerien;

  • Erhöhung der Benzinimporte;

  • keine neuen Angriffe auf Raffinerien.

Sollten diese Bedingungen nicht erfüllt werden, könnte der Engpass länger andauern.

Wird es Auswirkungen auf die Preise geben?

Im Text wird keine konkrete Prognose für die Benzinpreise genannt. Da die Produktion jedoch hinter der Nachfrage zurückbleibt, könnte dies den Druck auf Preise und Versorgung auf dem Binnenmarkt erhöhen.

Die zentrale Frage bleibt, inwieweit die russischen Raffinerien die Produktion vor dem Höhepunkt der Sommernachfrage wieder hochfahren können.

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