John Terry: Englands Kader ist stärker als der von Argentinien

John Terry: Englands Kader ist stärker als der von Argentinien

Der ehemalige englische Kapitän und Chelsea-Legende John Terry gab vor dem WM-Halbfinale eine überraschende Erklärung ab. Seiner Meinung nach ist der englische Kader auf jeder Position besser besetzt als der des amtierenden Weltmeisters Argentinien. Dieses Spiel wird nicht nur als Duell zweier Giganten erwartet, sondern auch als der bisher härteste Test der neuen Ära unter Thomas Tuchel. Dies berichtet Goal.com .

Als Gast im FIFA-Podcast betonte Terry, dass es für die „Three Lions“ keinen Grund zur Sorge gebe, obwohl die Südamerikaner einen Star wie Lionel Messi in ihren Reihen haben. Laut dem ehemaligen Verteidiger ist die individuelle Klasse des englischen Kaders derzeit höher als die jeder anderen Mannschaft im Turnier, was den Engländern im Halbfinale einen psychologischen Vorteil verschaffen könnte.

„Ich mache mir keine Sorgen um Argentinien. Wenn ich sie mir ansehe, sehe ich nicht, dass sie stärker sind als wir. Ich denke, wenn man Spieler für Spieler vergleicht, ist jeder unserer Jungs besser als sein Gegenüber“, betonte John Terry. Seine Meinung löste in den sozialen Medien und unter Fußballexperten hitzige Diskussionen aus.

Ein Aufeinandertreffen von Erfahrung und Können

Obwohl Terry die Engländer in Bezug auf die Kaderqualität favorisiert, erkannte er die Erfahrung des Gegners bei großen Turnieren an. Argentinien hat durch den Gewinn von vier großen Wettbewerben in den letzten Jahren eine ausgeprägte Siegermentalität entwickelt. Bei England sind nur noch fünf Spieler vom WM-Halbfinale vor acht Jahren dabei: Harry Kane, John Stones, Jordan Pickford, Marcus Rashford und Jordan Henderson.

Das zentrale Thema dieser Begegnung wird zweifellos Lionel Messi sein. Die 39-jährige Legende tritt zum ersten Mal in seiner Karriere in einem offiziellen Spiel gegen England an. Terry verglich Messis Einfluss mit dem seines ehemaligen Teamkollegen Eden Hazard. Er sagte, Messi sei einer der wenigen Spieler, die wie Hazard in schwierigsten Situationen das Spiel entscheiden können.

Zur Information: Harry Kane und Jude Bellingham haben in diesem Turnier jeweils sechs Tore erzielt und sorgen für die nötige Durchschlagskraft im Angriff. Argentinien hingegen verlässt sich oft auf Messis individuelle Klasse, um Siege zu erringen. Die Zeit wird zeigen, ob John Terrys mutige Prognose für die Mannschaft von Thomas Tuchel zusätzliche Motivation oder unnötigen Druck bedeutet.

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