64 Teams bei der WM 2030? Es gibt eine wichtige Anmerkung...

Der Präsident des südamerikanischen Fußballverbandes CONMEBOL, Alejandro Domínguez, hat den Plan, die Weltmeisterschaft 2030 mit 64 Nationalmannschaften auszutragen, erneut auf die Tagesordnung gesetzt. Er erklärte, dass das Turnier anlässlich seines hundertjährigen Bestehens zur größten Weltmeisterschaft der Geschichte werden soll.
Bisher wurde das 64-Teams-Format jedoch nicht offiziell von der FIFA bestätigt. Es handelt sich um einen Vorschlag der CONMEBOL, über den der internationale Fußballverband endgültig entscheiden muss. Auch FIFA-Präsident Gianni Infantino hatte bereits angedeutet, dass das Thema erst nach der WM 2026 diskutiert werde.
Was hat Domínguez genau gesagt?
Der CONMEBOL-Chef betonte auf seinem Social-Media-Kanal, dass das Turnier 2030 in die historische Heimat des Fußballs zurückkehren werde.
„Die nächste Weltmeisterschaft findet in der Wiege des Fußballs statt. Es ist eine großartige Gelegenheit, das hundertjährige Jubiläum des Turniers zu feiern. 64 Mannschaften werden am Wettbewerb teilnehmen“, so Domínguez.
Die CONMEBOL hat das 64-Teams-Format nicht zum ersten Mal offiziell vorgeschlagen. Der Verband begründet diese Idee mit dem Wunsch, das Jubiläum der WM einmalig zu nutzen und mehr Länder in das Turnier einzubinden.
Die FIFA hat noch keine endgültige Entscheidung getroffen
Trotz der entschlossenen Aussage von Domínguez wurde die Teilnehmerzahl für die WM 2030 offiziell noch nicht auf 64 erhöht.
Die FIFA-Führung hat ihre Bereitschaft signalisiert, den Vorschlag zu prüfen, jedoch wurde noch keine Entscheidung über eine Genehmigung oder Ablehnung bekannt gegeben. Daher sollte die Nachricht „64 Teams bei der WM 2030“ derzeit als diskutierter Plan und nicht als bestätigtes Format betrachtet werden.
Während einige Fußballverbände die Idee unterstützen, warnen andere davor, dass eine drastische Erweiterung negative Auswirkungen auf die Anzahl der Spiele, die Belastung der Spieler und den internationalen Spielkalender haben könnte.
Das Turnier findet in sechs Ländern statt
Die WM 2030 wird zum ersten Mal in der Geschichte sechs Länder auf drei Kontinenten umfassen. Die Hauptgastgeber des Turniers sind Spanien, Portugal und Marokko.
Die Eröffnungsspiele anlässlich des hundertjährigen Jubiläums der WM werden in Uruguay, Argentinien und Paraguay ausgetragen. Uruguay war 1930 Gastgeber der ersten Weltmeisterschaft der Geschichte.
Somit wird der Wettbewerb in Europa, Afrika und Südamerika stattfinden.
Was würde sich durch das 64-Teams-Format ändern?
Bei der WM 2026 wurde die Teilnehmerzahl erstmals von 32 auf 48 erhöht, was zu einem Turnier mit 104 Spielen führte. Sollte die WM 2030 auf 64 Teams ausgeweitet werden, könnte die Anzahl der Spiele erneut drastisch steigen.
Dies würde mehr Ländern die Möglichkeit geben, an einer Weltmeisterschaft teilzunehmen. Gleichzeitig wirft es neue Fragen zur Turnierdauer, zum Qualifikationssystem, zum Gruppenformat und zur Belastung der Spieler auf.
Das letzte Wort hat die FIFA
Die CONMEBOL äußert ihre Absicht, die WM 2030 mit 64 Teams auszutragen, ganz offen. Die jüngste Erklärung von Domínguez zeigt, dass die südamerikanische Seite von diesem Plan nicht abgerückt ist.
Das Recht, das Format zu ändern, liegt jedoch bei der FIFA. Ob die größte Weltmeisterschaft der Fußballgeschichte Realität wird oder das 48-Teams-System beibehalten bleibt, wird erst nach einer offiziellen Entscheidung feststehen.


















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