Cristiano Ronaldo und Lionel Messi im selben Team: Können die Legenden in den USA vereint werden?

Gerüchte über die Möglichkeit, dass die beiden größten Rivalen der letzten zwei Jahrzehnte, Cristiano Ronaldo und Lionel Messi, in der Endphase ihrer Karriere für denselben Verein spielen könnten, sind wieder in den Fokus gerückt. Obwohl viele Fans davon träumen, die beiden Stars im selben Trikot zu sehen, gehen die Meinungen von Experten und ehemaligen Spielern auseinander. Insbesondere die Wahrscheinlichkeit, dass beide in der MLS (Major League Soccer) auftreten, wird als hoch eingeschätzt. Dies berichtet Goal.com .
Der ehemalige französische Verteidiger Mikael Silvestre, der bei Manchester United an der Seite von Cristiano Ronaldo spielte, äußerte sich in einem Interview mit Goal.com zu diesem Thema. Seiner Meinung nach wäre es für Fußballfans weitaus interessanter, den Portugiesen und den Argentinier in verschiedenen Vereinen gegeneinander antreten zu sehen, anstatt sie in einer Mannschaft zu vereinen.
Ein neues Ziel für die Rivalität: Von Saudi-Arabien in die USA
Der aktuell bei Al-Nassr spielende 41-jährige Cristiano Ronaldo hat im Laufe seiner Karriere fast alle Gipfel erklommen. Er nähert sich seinem 1000. Tor und erzielt in der saudi-arabischen Liga weiterhin Top-Ergebnisse. Silvestre betont, dass Ronaldo, wenn er in der saudi-arabischen Liga bestehen kann, überall auf der Welt erfolgreich sein kann, auch in den USA.Lionel Messi hat Amerika derweil bereits erobert. Mit Inter Miami gewann er Trophäen wie den Leagues Cup und den Supporters' Shield. Der von David Beckham geführte Verein hat Messi mit seinen ehemaligen Teamkollegen umgeben – Stars wie Luis Suárez, Jordi Alba und Sergio Busquets. Kürzlich gab es zudem Berichte, dass der Brasilianer Casemiro sich dem Kader anschließen könnte.
Warum können sie nicht im selben Team spielen?
Mikael Silvestre hält es für schwierig, sich die beiden großen Spieler in derselben Umkleidekabine vorzustellen. Das liegt nicht an einer schlechten Beziehung, sondern daran, dass beide von Natur aus Führungspersönlichkeiten sind. „Für jeden Trainer ist es logischer, sie in getrennten Mannschaften zu sehen. In Messis Weltbild kann es nur einen Anführer geben. Deshalb weckt es mehr Interesse, wenn sie für verschiedene Franchises spielen“, sagt der ehemalige Spieler.Auch ein weiterer ehemaliger Spieler, Giuseppe Rossi, hat sich gegen eine Zusammenführung der beiden Legenden ausgesprochen. Er glaubt, dass die größte Rivalität der Fußballgeschichte nur dann ihren Reiz behält, wenn sie auf entgegengesetzten Seiten stehen. Dennoch würde es für die MLS-Führung und das amerikanische Fernsehen zweifellos enorme Marketingvorteile bringen, Ronaldo und Messi in derselben Liga zu haben.
Derzeit erfüllt Cristiano Ronaldo seinen Vertrag bei Al-Nassr, doch in der Fußballwelt sind unerwartete Transfers immer möglich. Sollte Ronaldo den Weg über den Ozean antreten, wäre dies mit Sicherheit das Ereignis des Jahres – nicht nur für den US-Fußball, sondern für den Weltsport.

















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