Frank Leboeuf stellt Xabi Alonso vor eine wichtige Aufgabe

Frank Leboeuf stellt Xabi Alonso vor eine wichtige Aufgabe

Der ehemalige Chelsea-Verteidiger Frank Leboeuf hat dem neuen Cheftrainer des Klubs, Xabi Alonso, eine ernsthafte Forderung zur Erneuerung der Torhüterposition gestellt. In einem Interview mit ESPN betonte der frühere Fußballer, dass Robert Sanchez’ Fehler eine Gefahr für die Mannschaft darstellen, und forderte den spanischen Trainer auf, das Problem umgehend zu lösen. Goal.com berichtet darüber.

Nach einer enttäuschenden Saison, in der Chelsea in der Premier League den zehnten Platz belegte, begann der Klub im Sommertransferfenster mit einem umfassenden Umbau des Kaders. Chelsea agierte auf dem Transfermarkt äußerst aktiv und verpflichtete Morgan Rogers für 117 Millionen Pfund sowie Maxence Lacroix, Marco Palestra und Valentin Barco. Zudem wurden erfahrene Spieler wie Jordan Henderson und Danny Welbeck geholt, um dem jungen Team Erfahrung zu verleihen.

Erfahrene Spieler und das Torhüterproblem

Der ehemalige französische Innenverteidiger bewertete die Verpflichtung erfahrener Spieler wie Henderson und Welbeck durch die Chelsea-Führung positiv. Seiner Ansicht nach können solche Akteure den jungen Spielern in der Kabine den richtigen Weg weisen und sie in schwierigen Situationen unterstützen. Außerdem betonte er, dass die Verpflichtung von Lacroix, der bereits internationale Erfahrung gesammelt hat, zur Stärkung der Abwehr beitragen werde.

Trotz der positiven Veränderungen im Kader bleibt Leboeufs größte Sorge jedoch die Torhüterposition. Seiner Aussage zufolge ist Robert Sanchez zwar auf der Linie stark, macht beim Spiel mit dem Fuß jedoch häufig Fehler, was bei den Fans berechtigterweise Besorgnis auslöst. Deshalb muss Xabi Alonso die Lösung des Torhüterproblems vor Saisonbeginn zur obersten Priorität machen.

Kaderverkleinerung und Saisonziele

Neben dem Torhüterproblem wies Frank Leboeuf auf die übermäßig große Zahl an Spielern im Chelsea-Kader hin. Seinen Worten zufolge verfügt der Klub derzeit über rund 45 Spieler. Um ein gesundes Klima in der Kabine zu bewahren, müssten mindestens 15 von ihnen verkauft oder verliehen werden.

Der Experte erklärte, dass dieser Schritt zwar ungewöhnlich wirken möge, für ein effizientes Arbeiten jedoch notwendig sei. Außerdem erinnerte er daran, dass Chelsea unabhängig davon, ob diese Kaderbereinigung bis zum Ende des Transferfensters abgeschlossen wird, das klare Ziel erhalten müsse, unter die ersten fünf zu kommen und sich für die Champions League zu qualifizieren.

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