Daniel Cormier enthüllt das Geheimnis hinter Khabibs und McGregors Fehde

Der ehemalige UFC-Champion und heutige Sportanalyst Daniel Cormier sprach über die legendäre Fehde zwischen dem Russen Khabib Nurmagomedov und dem Iren Conor McGregor und erklärte, warum Khabib seinem Rivalen niemals verzeihen konnte.
Laut Cormier liegen die Gründe für diese Unversöhnlichkeit im Glauben und in den familiären Werten der dagestanischen Kämpfer.
„Amerikaner denken anders, sie weichen jedoch nicht zurück“
Cormier betonte, dass er die innere Welt und Mentalität von Khabib Nurmagomedov und seinem Team sehr gut kenne, da er viele Jahre mit ihnen trainiert habe:
„Ich kenne meine Brüder und die Mitglieder von Khabibs Team sehr gut. Ich weiß, wie treu sie ihrer Religion, ihrem Glauben und ihrer Familie sind. Wenn man also das tut, was McGregor getan hat – die Familie und die Religion beleidigt –, gibt es keinen Weg zurück.“, sagte Cormier.
Der Vergleich mit Jon Jones und kulturelle Unterschiede
Cormier verglich die Situation mit seinem angespannten Verhältnis zu seinem ehemaligen erbitterten Rivalen Jon Jones und hob zugleich den Unterschied in der Mentalität hervor:
„Khabib kann Conor nicht mit derselben Gleichgültigkeit oder Gelassenheit begegnen, mit der ich Jon Jones behandelt habe. Khabib und die anderen Kämpfer in seinem Team wollen Conor den Hals umdrehen. Die Situation mag ähnlich wirken wie das Verhältnis zwischen Jones und mir, aber der Unterschied ist: Wir sind Amerikaner. Amerikaner denken in solchen Fragen völlig anders.“, fügte der ehemalige Champion hinzu.
Khabib Nurmagomedov und Conor McGregor kämpften im Oktober 2018 gegeneinander. Khabib gewann in der vierten Runde durch Aufgabe nach einem Würgegriff. Die Spannungen zwischen den beiden Kämpfern und ihren Teams vor und nach dem Kampf zählen bis heute zu den größten Fehden der MMA-Geschichte.
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