Rafael Leão wird Milan voraussichtlich verlassen

Es ist inzwischen nahezu sicher, dass der portugiesische Stürmer Rafael Leão seine Karriere außerhalb von Milan fortsetzen wird. Der Spieler hatte offen erklärt, dass er während des Sommer-Transferfensters eine neue Erfahrung machen möchte. Die Wege der beiden Seiten dürften sich vor Beginn der Saison 2026/27 trennen. Der Wechsel könnte zu einem der spektakulärsten Transfers im europäischen Fußball werden, da mehrere namhafte Klubs um den Spieler buhlen. Dies berichtet Goal.com.
Laut einem Bericht von GOAL.com werden sich die Vertreter des Spielers und die Klubführung in Kürze treffen, um eine endgültige Entscheidung zu treffen. Milan hatte zunächst 60 Millionen Euro für seine Nummer 10 gefordert, den Preis inzwischen jedoch auf 45 Millionen Euro gesenkt. Der Klub plant, den Transfer entweder als Direktverkauf oder als Leihgeschäft mit Kaufpflicht abzuwickeln.
Interesse türkischer und englischer Klubs
Galatasaray verfolgt die Verpflichtung von Leão weiterhin mit großem Nachdruck. Der Klub aus Istanbul ist bereit, dem Spieler ein Nettogehalt von 10 bis 12 Millionen Euro pro Jahr sowie einen Fünfjahresvertrag anzubieten. Das aktuelle Angebot des türkischen Klubs in Höhe von 35 Millionen Euro liegt jedoch unter Milans Forderung. Dennoch will die Vereinsführung von Galatasaray die Verhandlungen bis Anfang kommender Woche abschließen.Die höchste Priorität des Spielers bleibt jedoch die Premier League. Laut La Gazzetta dello Sport hat auch Roma in Italien Kontakt zu Leão aufgenommen. Diese Option wurde jedoch wegen der hohen Ablösesumme und des Wunsches des Spielers, nicht zu einem anderen Serie-A-Klub zu wechseln, abgelehnt.
Optionen mit Chelsea und in Saudi-Arabien
Leão zieht einen Wechsel zu Chelsea in Betracht, um seinen portugiesischen Nationalmannschaftskollegen Pedro Neto zu ersetzen. Seine Berater arbeiten derzeit an einem Transfer zum englischen Klub. Manchester City und der saudi-arabische Klub Al-Hilal zeigen ebenfalls Interesse an Pedro Neto.Sollten sich die Optionen in der Premier League nicht verwirklichen, bleiben Klubs aus Saudi-Arabien ernsthafte Bewerber. Obwohl diese Möglichkeit derzeit an zweiter Stelle steht, ist sie finanziell äußerst attraktiv. In den kommenden Tagen wird sich vollständig klären, welcher Verein Rafael Leãos neue Adresse wird.

















Kommentare 0
…