Abschied von Nasaf? Ruziqul Berdiyev gibt nach der Niederlage gegen Navbahor eine überraschende Erklärung ab

Im Achtelfinale des Usbekistan-Pokals verlor der Klub Nasaf aus Qarshi mit 0:1 gegen Navbahor in Namangan und schied aus dem Wettbewerb aus. Die Mannschaft aus Qarshi, die früher daran gewöhnt war, den Pokal zu gewinnen, verlässt das Turnier nun schon im dritten Jahr in Folge sehr früh.
Nach der schmerzhaften Niederlage nahm Nasaf-Cheftrainer Ruziqul Berdiyev an der Pressekonferenz teil und gab offene Antworten auf die brennendsten Fragen von Fans und Journalisten.
„Wir haben vor 20.000 Fans gespielt“: Einwände gegen die Niederlage und die Schiedsrichterleistung
Ruziqul Berdiyev in Namangan betonte, dass das Spiel intensiv und ausgeglichen war:
Chancen nicht genutzt: „Wir haben versucht, auf dem Platz eines Teams mit 20.000 starken Fans Widerstand zu leisten. Ein einziges Tor konnte das Schicksal des Spiels entscheiden. Hätten wir unsere Chancen genutzt, wäre der Sieg vielleicht auf unserer Seite gewesen. Wir haben gut verteidigt, konnten aber im Angriff kein Tor erzielen“, sagte der Trainer.
Grund für die Diskussion mit dem Schiedsrichter: Der Trainer stellte klar, dass es bei der Diskussion mit den Unparteiischen nach dem Spiel nicht um ein mögliches Handspiel von Norchaev ging, sondern um einen Einwand gegen einen Freistoß beim Stand von 1:0.
Das Tor-Problem: „Es fehlen Qualitätsstürmer, das Glück fehlt“
Zu den zwei aufeinanderfolgenden 0:1-Niederlagen von Nasaf gegen Navbahor enthüllte Berdiyev das Hauptdefizit der Mannschaft:
Lücke im Angriff: „Uns fehlen Qualitätsstürmer. In den letzten Spielen hat uns auch das Glück verlassen. Es fehlt an Abgeklärtheit im Angriff. Im Fußball gewinnt man nicht, wenn man keine Tore schießt. Wir befinden uns in einer Phase, in der wir geduldig sein und weiterarbeiten müssen.“
Gibt es eine Möglichkeit, zu einem anderen Verein zu wechseln?: „Im Leben kann alles passieren. Meine erste Aufgabe ist es, meinem geliebten Team so gut wie möglich zu helfen. Die Zeit wird alles zeigen. Aber ich hatte nie die Absicht, das Team vorzeitig zu verlassen, um zu einem anderen Verein zu gehen“, betonte der Trainer.


















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