NVIDIA schlägt Kühlung von AI-Servern mit 55°C warmem Wasser vor

Mit der Weiterentwicklung der AI-Technologien werden der Energieverbrauch und die Umweltbelastung von Rechenzentren zu einem globalen Problem. NVIDIA hat eine unerwartete Lösung vorgeschlagen und ein Flüssigkeitskühlsystem mit warmem Wasser für die neue Rubin-Chip-Generation vorgestellt. Dies berichtet Ixbt.com Nachrichten berichtet.
Laut ixbt.com liegt die Besonderheit der neuen Technologie darin, dass sie eine Flüssigkeit mit deutlich höherer Temperatur anstelle von traditionell gekühltem Wasser verwendet. Das System nutzt ein Gemisch aus 75 Prozent Wasser und 25 Prozent Propylenglykol. Die Flüssigkeit tritt mit etwa 45°C in den Kreislauf ein und verlässt ihn mit 55°C, nachdem sie die Wärme der Server aufgenommen hat.
Zukunft ohne Chiller: Energieeffizienz
Normalerweise werden in Rechenzentren riesige und extrem stromfressende Chiller-Aggregate zur Wasserkühlung eingesetzt. In einigen Fällen können solche Kühlsysteme bis zu 40 Prozent des Gesamtenergieverbrauchs des Zentrums ausmachen. Die von NVIDIA vorgeschlagene Methode ermöglicht den Verzicht auf solch komplexe und teure Geräte.Experten des Unternehmens betonen, dass ein System, das mit 55°C warmem Wasser arbeitet, in der Lage ist, die Wärme effektiv durch einfaches Durchleiten von Außenluft abzuführen. Zusätzliche Kühlvorrichtungen könnten nur in extrem heißen Regionen erforderlich sein, in denen die Lufttemperatur regelmäßig über 45°C liegt. Dies ermöglicht erhebliche Energieeinsparungen über einen Großteil des Jahres, selbst in Regionen mit heißem Klima wie Usbekistan.
Branchenanalysten zufolge senkt eine Erhöhung der Betriebstemperatur des Kühlsystems um nur 1°C die Energiekosten im Durchschnitt um 4 Prozent. Der Ansatz von NVIDIA verspricht, diesen Wert um ein Vielfaches zu verbessern. Die Vorteile des Systems sind:
- Drastische Senkung des Stromverbrauchs;
- Einsparung von Wasserressourcen;
- Senkung der Kosten für Bau und Wartung von Rechenzentren;
- Reduzierung der Kohlendioxidemissionen in die Umwelt.

















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