Erstes 3D-gedrucktes Kernreaktormodul der Welt in den USA vorgestellt

Erstes 3D-gedrucktes Kernreaktormodul der Welt in den USA vorgestellt

Das US-Startup Ampera hat einen revolutionären Schritt im Energiesektor unternommen und das weltweit erste vollmaßstäbliche Kernreaktormodul demonstriert, das mit einem 3D-Drucker hergestellt wurde. Diese Technologie wird voraussichtlich in Zukunft zur Schlüssellösung für die Versorgung von AI-Rechenzentren mit unterbrechungsfreier und erschwinglicher Energie. Ixbt.com berichtet .

Das von Ampera entwickelte Gerät wird als der weltweit erste festkörperliche subkritische Thoriumreaktor beschrieben, der in Fabrikumgebung montiert wird. Laut ixbt.com besteht die Besonderheit des Projekts darin, dass es Thorium verwendet, ein in der Natur wesentlich häufiger vorkommendes Element, anstelle von herkömmlichem Uran. Dies ermöglicht eine sicherere und nachhaltigere Kernenergie.

Sicherheit und innovatives Design

Der Reaktor ist nach einem subkritischen Schema aufgebaut, was bedeutet, dass er eine Kettenreaktion nicht selbstständig aufrechterhalten kann. Zum Fortsetzen des Prozesses ist eine externe Neutronenquelle erforderlich. Dieser Ansatz erhöht die Systemsicherheit erheblich, da das Risiko einer unkontrollierten Reaktion und einer Explosion nahezu auf null reduziert wird.

Ein weiterer wichtiger Aspekt des Geräts ist sein Festkörperdesign. Es enthält keine beweglichen Teile, was die Wartung vereinfacht und die Betriebsdauer verlängert. Die 3D-Drucktechnologie (additive Fertigung) ermöglichte es, komplexe Bauteile als einziges Bauteil herzustellen und die Produktionskosten erheblich zu senken.

Energiequelle für AI und Industrie

Das vorgestellte Exemplar ist derzeit ein Ingenieurmodul, das noch keinen Strom erzeugt. Es ist jedoch geplant, dass es in Zukunft Teil einer groß angelegten Energieanlage mit einer Leistung von 30 MW wird. Das System wird zudem mit Wärmerückgewinnungstechnologie (Rekuperation) ausgestattet.

Die Hersteller zielen darauf ab, diese Reaktoren in folgenden Bereichen einzusetzen:

  • Große AI-betriebene Rechenzentren;
  • Industrieunternehmen und Produktionsanlagen;
  • Verteidigungssysteme und militärische Anlagen;
  • Seeschiffe und Langstreckentransportfahrzeuge.

Obwohl Ampera noch keine Termine für den kommerziellen Einsatz bekannt gegeben hat, plant das Unternehmen, zu den Ersten zu gehören, die seriengefertigte modulare Kernenergiegeräte auf den Markt bringen. Solche kompakten und sicheren Reaktoren könnten in Zukunft eine alternative Lösung für die industrielle Entwicklung in Regionen mit Energieengpässen wie Usbekistan darstellen.

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