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Im Iran hat die Massenmobilisierung begonnen: Eine Million Soldaten wurden eingesetzt

Im Iran hat die Massenmobilisierung begonnen: Eine Million Soldaten wurden eingesetzt

Angesichts der geopolitischen Lage im Nahen Osten kursieren Berichte über den Beginn großangelegter Mobilisierungsprozesse im Iran. Laut den Nachrichtenagenturen Tasnim und Mehr wurden über eine Million Bürger in die südlichen Regionen des Landes verlegt, wo sie auf mögliche militärische Auseinandersetzungen vorbereitet werden.

Offiziellen Kreisen wird nach eigenen Angaben nicht nur die Aktivierung bestehender militärischer Strukturen zugeschrieben, sondern auch die Zahl der Freiwilligenmeldungen junger Menschen deutlich erhöht. Insbesondere die Zahl derer, die sich den Islamischen Revolutionsgarden (IRGC), der Basij-Miliz und der regulären Armee anschließen möchten, ist gestiegen.

Experten zufolge wird die Gesamtzahl der aktiven Militärangehörigen der iranischen Streitkräfte auf 600.000 bis 800.000 geschätzt. Dies umfasst die reguläre Armee – die Artesch – und die Islamischen Revolutionsgarden (IRGC). Insbesondere die IRGC nehmen als Eliteeinheit eine Sonderstellung ein und sollen über 150.000 Soldaten umfassen.

Gleichzeitig stellen die Basij-Milizen der IRGC eine bedeutende Ressource dar. Sie verfügen über etwa 90.000 aktive Mitglieder und Hunderttausende Reservisten, und diese Zahl kann bei Bedarf um ein Vielfaches erhöht werden. Schätzungen zufolge könnte das gesamte Mobilisierungspotenzial bis zu 10 Millionen Menschen erreichen.

Parallel dazu mehren sich die Hinweise, dass auch die Vereinigten Staaten ihre militärische Ausbildung verstärken. Konkret soll das Pentagon die Verlegung von etwa zweitausend Soldaten der 82. Luftlandedivision in den Nahen Osten angeordnet haben.

Darüber hinaus berichteten Medien, dass die USA Szenarien zur Kontrolle oder Blockade strategischer Inseln in der Straße von Hormus im Rahmen einer möglichen Bodenoperation erwägen. Dies könnte die Lage in der Region weiter verschärfen.

Vor diesem Hintergrund ergreift auch Israel Maßnahmen zur Stärkung seiner Sicherheit. Bekanntlich hat das Land einen Plan zur Mobilisierung von bis zu 400.000 Reservisten genehmigt. Diese Entscheidung wird mit den Bedrohungen durch die Hisbollah und der allgemeinen Instabilität in der Region begründet.

Kurz gesagt, die aktuelle Situation erfordert von allen Seiten Ernsthaftigkeit und Vorsicht. Sollten die Spannungen zwischen den Parteien nicht auf diplomatischem Wege beigelegt werden, könnten sie sich zu einem noch größeren Konflikt ausweiten. Derzeit richten sich alle Augen auf die Ereignisse im Nahen Osten.

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