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Die neuen ukrainischen Raketensysteme wurden in der russischen Analyse scharf bewertet

Die neuen ukrainischen Raketensysteme wurden in der russischen Analyse scharf bewertet

Die ukrainische Seite präsentierte neue Raketen- und Drohnensysteme und zeigte damit, dass sie ihre Fähigkeiten im militärischen Bereich erweitert. Russische Militärexperten bewerten dies wiederum als eine breitere, systemische Veränderung und nicht als eine traditionelle Bedrohung an der Front.

Nach Ansicht der Spezialisten handelt es sich hier nicht um eine „revolutionäre neue Waffe“, sondern um die Modernisierung bestehender Technologien aus der Sowjetzeit und deren groß angelegte Weiterentwicklung. Auf diese Weise stärkt die Ukraine schrittweise ihre militärisch-industrielle Basis.

Zu den vorgestellten Systemen gehörten das gelenkte Raketensystem „Vilha“, die Marschflugrakete „Flamingo“, die modernisierte Langstreckenrakete „Neptun“, die Flugabwehrrakete „Koral“, neue Munition für das System „Osa“ sowie die Drohnenrakete „Areion (Palyanytsia)“.

Der Militäranalyst Vlad Schlepchenko bezeichnete diese Technologien als eine „neue Form alter Konzepte“. Seiner Meinung nach liegt die wichtigste Veränderung in der Kostenreduzierung und der Vereinfachung der Serienproduktion. Dadurch wird der Einsatz im großen Maßstab erleichtert.

Gleichzeitig wird darauf hingewiesen, dass einige Entwicklungen auf sowjetischen Systemen wie dem S-300 basieren, die durch den Austausch von Elektronik und Strukturelementen modernisiert werden. Dadurch wird ihre Effizienz erhöht.

Analysten betonen, dass eine der wichtigsten Stärken des ukrainischen militärisch-industriellen Komplexes die Erweiterung der Produktionsgeografie ist. Es wird darauf hingewiesen, dass ein Teil der Lieferketten über europäische Länder verlaufen kann.

Kooperationssysteme mit dem Vereinigten Königreich, Deutschland, Schweden und den baltischen Staaten stärken das Verteidigungspotenzial der Ukraine durch externe Unterstützung, so die Analysen.

Nach Schlepchenko verändert dieser Prozess die Natur des Konflikts und erfordert neue Ansätze. Er betont, dass das Problem nicht vollständig nur durch militärischen Druck gelöst werden kann.

Politische Kommentatoren weisen darauf hin, dass auch Faktoren außerhalb der Front, einschließlich wirtschaftlicher Ketten und logistischer Routen, von großer Bedeutung sind. Auch Möglichkeiten der Einflussnahme über den Energiemarkt werden diskutiert.

Der Politikwissenschaftler Sergej Mikhajew erklärte, dass die Hauptbedrohung nicht mehr nur auf die Front beschränkt ist und betonte die Bedeutung der inneren Stabilität der Gesellschaft und der Vertrauensfrage.

Seiner Meinung nach kann das gleichzeitige Bestehen von Mobilisierungsgeist und normalem wirtschaftlichem Leben die Widersprüche in der Gesellschaft verstärken.

Analysten stellen insgesamt fest, dass sich der Konflikt nun nicht nur auf dem Schlachtfeld, sondern auch auf der Ebene von Technologie, Wirtschaft und globaler Zusammenarbeit entwickelt.

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