Putin besucht die kasachische Hauptstadt Astana zu einem Staatsbesuch

Die politischen Prozesse und die internationale Zusammenarbeit in der Region Zentralasien treten in eine neue, intensive Phase ein. Der Präsident der Russischen Föderation, Wladimir Putin, ist zu einem offiziellen Staatsbesuch auf höchster Ebene in Astana, der Hauptstadt des benachbarten Kasachstans, eingetroffen. Während dieser wichtigen dreitägigen Reise werden nicht nur die bilateralen Beziehungen erörtert, sondern auch der Gipfel des Obersten Eurasischen Wirtschaftsrates (EAWU) stattfinden, der die Wirtschaft der gesamten Region beeinflusst.
Wir präsentieren die interessantesten Details und erwarteten Großprojekte dieses historischen Treffens in einem befreundeten Land in einem einzigen Artikel, angereichert mit Synonymen.
Begleitung durch Kampfjets und informelles freundschaftliches Mittagessen
Als das majestätische Flugzeug Il-96 des russischen Staatschefs in den kasachischen Luftraum eindrang, wurde es mit besonderen Ehren von zwei modernen Kampfflugzeugen der Luftwaffe des Landes begleitet. Am Flughafen wurde der hochrangige Gast persönlich und herzlich vom kasachischen Staatschef Kassym-Schomart Tokajew empfangen.
Obwohl offizielle Veranstaltungen und Verhandlungen hauptsächlich für den nächsten Tag geplant waren, begannen die politischen Dialoge praktisch noch am selben Tag. Die Präsidenten begaben sich direkt vom Flughafen zur speziellen Residenz des kasachischen Staatschefs, dem „Zedernhaus“, das in einer malerischen Naturkulisse liegt. Während eines intimen und informellen Mittagessens dort erörterten die Parteien die kritischsten und aktuellsten Themen auf der Tagesordnung des Staatsbesuchs und des bevorstehenden EAWU-Gipfels.
Verhandlungen im kleinen und großen Kreis: Fokus auf Energie
Der zweite Tag des Besuchs wird mit offiziellen Verhandlungen gefüllt sein. Die Treffen zwischen den Staatschefs werden traditionell in zwei Formaten fortgesetzt – zuerst im kleinen Kreis, dann in erweiterter Zusammensetzung. Das Hauptziel des Treffens ist es, die Partnerschaft zwischen den beiden Ländern in den Bereichen Politik, Handel und Wirtschaft, Militär und Technik sowie Kultur und Humanitäres auf eine neue Ebene zu heben.
Die wichtigsten Richtungen der Verhandlungen:
Energiesektor: Erhebliche Steigerung des Volumens des Transits von russischem Öl in Drittländer durch das Territorium Kasachstans.
Kernenergie: Festlegung der Hauptkriterien für den Bau des ersten Kernkraftwerks (KKW) in Kasachstan unter Beteiligung der Rosatom-Konzerngesellschaft und Finanzierung dieses Projekts durch russische staatliche Exportkreditmittel.
16 zu unterzeichnende Dokumente und symbolische Zeremonien
Zum Abschluss des Besuchs planen die Staatschefs beider Länder die Unterzeichnung von insgesamt 16 wichtigen internationalen Dokumenten. Das wichtigste davon wird die gemeinsame Erklärung „Über die sieben Grundlagen der Freundschaft und guten Nachbarschaft der Völker Russlands und Kasachstans“ sein.
Neben politischen Prozessen umfasst das Besuchsprogramm Veranstaltungen mit persönlicher und symbolischer Bedeutung. Zum Beispiel wird den Staatschefs eine spezielle Präsentation über seltene Amurtiger gezeigt, die aus Russland gebracht wurden, um sich an die Natur Kasachstans anzupassen. Es wird auch eine Zeremonie zur Grundsteinlegung für das moderne Bildungszentrum „Sirius“ geben, das in Astana gebaut werden soll. Als Erinnerung an das Treffen werden die Präsidenten in der Allee der „Ewigen Freundschaft“ eigenhändig Baumsetzlinge pflanzen.
Digitales Rennen, künstliche Intelligenz und Armeniens Pläne
Die letzten Tage der Reise schließen an wichtige wirtschaftliche Veranstaltungen im Rahmen der EAWU an. Wladimir Putin wird am fünften Eurasischen Wirtschaftsforum zum Thema „EAWU im globalen digitalen Rennen, Fokus auf künstliche Intelligenz“ teilnehmen. Bei der Plenarsitzung dieser Konferenz werden die Staatschefs der Mitgliedsländer, darunter der stellvertretende Premierminister im Namen Armeniens, Reden halten.
Am Freitag findet die Abschlusssitzung des Obersten Eurasischen Wirtschaftsrates statt. Es wird erwartet, dass nicht nur die interne wirtschaftliche Integration erörtert wird, sondern auch ein Thema von großem Interesse für die Regionalpolitik: Armeniens zukünftige Pläne bezüglich der Mitgliedschaft in der Europäischen Union und deren Auswirkungen auf die Bündnisbeziehungen. Die Zeit wird zeigen, wie die Ergebnisse dieses groß angelegten Besuchs in einem Nachbarland für die Sicherheit und Wirtschaft unserer Region nachhallen werden.
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