Verschärfte medizinische Untersuchungsvorschriften für Migranten in Russland

Die Anforderungen an die medizinische Kontrolle für Migranten in Russland werden weiter verschärft. Gemäß einem von Präsident Wladimir Putin unterzeichneten neuen Gesetz wurde die Frist für die obligatorische medizinische Untersuchung von 90 auf 30 Tage verkürzt.
Ab sofort müssen Arbeitsmigranten sowie alle Ausländer, die sich länger als 90 Tage im Land aufhalten, nicht nur bei der Einreise, sondern jährlich regelmäßig medizinische Untersuchungen absolvieren. Dieses Verfahren zielt darauf ab, die Gesundheitsüberwachung von Migranten zu stärken und epidemiologische Risiken zu vermeiden.
Die Ergebnisse der medizinischen Untersuchung werden in eine spezielle staatliche Datenbank eingetragen. Sollten bei den Untersuchungen gefährliche Infektionskrankheiten oder Drogenkonsum festgestellt werden, werden diese Informationen automatisch an das Innenministerium übermittelt.
Nach dem neuen Gesetz können Migranten, die sich der medizinischen Untersuchung verweigern oder die festgelegten Fristen nicht einhalten, mit Geldstrafen oder sogar mit einer Abschiebung belegt werden.
Dieses Verfahren tritt am 1. September 2026 in Kraft und dient dazu, die Kontrolle über die Aktivitäten von Migranten weiter zu verschärfen.















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