10 große Gewässer der Welt trocknen vor unseren Augen aus

Unser Planet ist mit einem der ernstesten ökologischen Probleme konfrontiert. Experten zufolge verliert die Welt jedes Jahr etwa 324 Billionen Liter Süßwasser. Dies ist eine gewaltige Menge, die ausreichen würde, um den Jahresbedarf von 280 Millionen Menschen zu decken.
Laut dem Bericht der Weltbank für 2025 sind die Hauptgründe für diese Situation zunehmende Dürren, eine ineffiziente Nutzung der Wasserressourcen sowie eine unsachgemäße Landgewinnung.
In diesem Zusammenhang hat die UN den 17. Juni zum Welttag zur Bekämpfung von Wüstenbildung und Dürre erklärt.
Al Jazeera analysierte Satellitenbilder, um die 10 am schnellsten austrocknenden Gewässer der Welt zu ermitteln.
Eines der besorgniserregendsten Beispiele ist das Aralsee in Usbekistan. Infolge der Ableitung von Flusswasser für die Landwirtschaft über Jahrzehnte hinweg hat das Meer mehr als 90 Prozent seines Volumens verloren.

Auch der Urmia-See im Iran befindet sich in einem kritischen Zustand. Das Gewässer, das einst als größter Salzsee des Nahen Ostens galt, hat heute weniger als 10 Prozent seines Volumens bewahrt.

Der Poopó-See in Bolivien ist fast vollständig verschwunden. Dies hat nicht nur die Natur, sondern auch das Leben der lokalen Bevölkerung negativ beeinflusst. Die Fischerei kam zum Erliegen, und viele Familien verloren ihre Lebensgrundlage.

Der drastische Rückgang des Wasserspiegels im argentinischen Paraná-Fluss wirkt sich auch auf den internationalen Handel aus. Der Transport von Getreide ist erschwert, und die Stromerzeugung ist gesunken.

Zudem sind der Lake Mead in den USA, die Lagune Aculeo in Chile, der Ngami-See in Botswana, der Faguibine-See in Mali, die irakischen Sümpfe und die Dürregebiete Madagaskars ökologisch gefährdet.
Experten warnen, dass sich dieses Problem in Zukunft weiter verschärfen könnte, wenn Wasserressourcen nicht vernünftig genutzt werden.
Die heute austrocknenden Gewässer der Welt sind nicht mehr nur ein ökologisches Problem, sondern eine globale Bedrohung, die das Leben von Millionen Menschen, die Ernährungssicherheit und die Wirtschaft direkt beeinflusst.















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