Zelenskys neuer Schritt: 40-Tage-Operation, um Russland zum Frieden zu zwingen

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat offiziell einen Plan für eine große 40-tägige Spezialoperation des Sicherheitsdienstes der Ukraine (SBU) bestätigt, um den Druck auf Russland massiv zu erhöhen und es zum Kriegsende zu bewegen. Dies gab das Staatsoberhaupt auf seiner Telegram-Seite bekannt.
Es wird erwartet, dass dieser Plan die Situation hinter der Front und das Tempo des Krieges grundlegend verändern wird.
Was bedeuten „lang- und mittelfristige Sanktionen“ eigentlich?
Wie Selenskyj mitteilte, hat der amtierende Leiter des SBU Jewhen Chmara ihm einen Geheimbericht über die laufenden Spezialoperationen, die Aktivitäten des berühmten SBU-Zentrums „Alfa“ sowie neue Maßnahmen gegen Russland vorgelegt.
Hinter dem von ukrainischen Beamten verwendeten Begriff „lang- und mittelfristige Sanktionen“ stehen sehr ernsthafte militärische Aktionen:
Es handelt sich um kraftvolle und präzise Drohnenangriffe auf Militär- und Energieanlagen tief im russischen Hinterland sowie auf dem annektierten Gebiet der Krim, weit entfernt von der ukrainischen Grenze.
Der Präsident erkannte ausdrücklich an, dass verschiedene unbemannte Fluggeräte (Drohnen) in den letzten Monaten extrem hohe Erfolge bei der Verteidigung der Frontlinie erzielt haben und dass die Spezialeinheit „Alfa“ die Kraft ist, die dem Personal und der Technik der russischen Armee den größten Schaden zufügt.
Ziel: Den Kreml an den Verhandlungstisch zwingen
Vor einigen Tagen (am 24. Juni) betonte Selenskyj nachdrücklich, dass die Ukraine Russland zum Weg des Friedens zwingen könne, sofern sie über die mit den G7-Staaten besprochenen notwendigen Mittel und Waffen verfüge. Der aktuelle intensive 40-Tage-Plan dient genau diesem Zweck — Russland zu Friedensverhandlungen zu drängen.
Feurige Nacht hinter der Front: Krim und Krasnodar im Visier
Diese Strategie hat in der Praxis bereits ihre Wirkung gezeigt. In den letzten Tagen haben die Drohnenangriffe auf die Infrastruktur auf der Halbinsel Krim und in russischen Regionen stark zugenommen. In der Nacht zum 25. Juni wurden unter anderem folgende Großanlagen angegriffen:
Öldepot „Poltavskaya“ (Region Krasnodar): Ukrainische Drohnen griffen diese strategische Basis an, was zu einem schweren Brand führte. Dieses Depot gilt als Hauptquelle für die Treibstoffversorgung der Region Krasnodar und der Republik Adygeja.
Wärmekraftwerke Balaklawa und Tawria (Krim): Öffentlichen Telegram-Kanälen zufolge wurden die größten Wärmekraftwerke der Halbinsel durch Drohnenangriffe getroffen.
Militärflugplatz „Katscha“ (Krim): Es wurde berichtet, dass es in der Nähe des Flugplatzes heftige Explosionen gab.
Stromausfälle: Infolge der Drohnenangriffe kam es in den Gegenden von Simferopol, Jalta und Jewpatorija zu kurzzeitigen, massiven Stromausfällen.
Bisher hat die russische Seite keine offizielle Stellungnahme zum neuen 40-Tage-Plan des SBU oder zu den Folgen der nächtlichen Angriffe abgegeben. Die Situation spitzt sich täglich zu.


















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