Tragödie hinter einer Gratisreise: 3 Usbeken zu Tode verurteilt

Tragödie hinter einer Gratisreise: 3 Usbeken zu Tode verurteilt

Es wurde bekannt, dass vor einigen Jahren in Malaysia zwei usbekische Frauen und eine weitere Bekannte wegen des Schmuggels von Betäubungsmitteln zum Tode verurteilt wurden. Dies teilte Oktam Suvonov, ein pensionierter Beamter des staatlichen Sicherheitsdienstes, mit.

Ihm zufolge begann der Vorfall mit einem auf den ersten Blick einfachen Reiseangebot. Konkret wurden zwei Frauen im Alter von 56 und 54 Jahren sowie eine weitere Bekannte am internationalen Flughafen Kuala Lumpur mit einer großen Menge an Betäubungsmitteln festgenommen. Später verurteilte sie ein malaysisches Gericht gemäß der nationalen Gesetzgebung zum Tode.

Wie berichtet, begann die Ereigniskette, nachdem die Tochter einer der Frauen einen ausländischen Staatsbürger geheiratet hatte. Die Tochter bot ihrer Mutter eine Gratisreise nach Malaysia an. Die Frau lud daraufhin eine Nachbarin, die 25 Jahre lang ihre behinderte Tochter gepflegt hatte, sowie eine weitere Bekannte zur Reise ein.

Oktam Suvonov merkte an, dass ihnen nur wenige Minuten vor dem Flug eine unbekannte Person leere Koffer gab und sie bat, diese zum Zielort zu bringen. Die Frauen nahmen die Koffer ohne jeglichen Verdacht an.

Nach der Ankunft in Kuala Lumpur kam jedoch niemand, um sie abzuholen. Dieser Umstand weckte den Verdacht der Sicherheitsbeamten am Flughafen, woraufhin die Passagiere einer Durchsuchung unterzogen wurden.

Bei der Durchsuchung wurde festgestellt, dass in jedem Koffer vier Kilogramm Methamphetamin — eine synthetische Droge — versteckt waren. Suvonov erklärte, dass die Frauen unwissentlich als Drogenkuriere benutzt wurden und so zu Angeklagten in einem der schwersten Verbrechen wurden.

Dem pensionierten Sicherheitsbeamten zufolge reiste er in diesem Fall persönlich nach Malaysia und traf die im Gefängnis festgehaltenen Frauen. Die Worte, die eine von ihnen während des Treffens sprach, blieben für immer in seinem Gedächtnis.

«Sie sind wahrscheinlich der letzte Landsmann, den ich in meinem Leben sehen werde».

Oktam Suvonov betonte anhand dieser Geschichte, dass man bei Auslandsreisen oder bei der Zustimmung, das Gepäck oder die Koffer anderer zu transportieren, äußerst vorsichtig sein müsse.

Gleichzeitig gab er keine genauen Informationen darüber bekannt, ob das vom malaysischen Gericht gefällte Todesurteil später vollstreckt wurde oder nicht.

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