Hubschrauberabsturz in Saudi-Arabien: 14 Tote

Foto: x.com/steve_hanke
Ein Hubschrauber des saudi-arabischen Ölriesen Aramco ist in der Stadt Ras Tanura abgestürzt. Bei der Tragödie kamen alle 14 Insassen des Luftfahrzeugs ums Leben.
Der Vorfall ereignete sich am Morgen des 28. Juni an der Küste des Persischen Golfs, westlich der Straße von Hormus. Die Ursache des Absturzes ist bislang unbekannt.
Alle Passagiere des Hubschraubers kamen ums Leben
Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Saudiens befanden sich 14 Staatsbürger des Königreichs an Bord des Hubschraubers.
Der Vorfall ereignete sich gegen 06:00 Uhr Ortszeit. Beim Absturz des Hubschraubers überlebte niemand an Bord.
Die staatliche Nachrichtenagentur hat bislang keine weiteren Details zum Absturz bekannt gegeben.
Ursachen des Absturzes werden untersucht
Die zuständigen Behörden haben eine umfassende Untersuchung eingeleitet, um die Ursachen des Vorfalls zu ermitteln.
„Die zuständigen Organe haben eine vollständige Untersuchung eingeleitet, um die Ursachen des Absturzes zu klären“, teilte die saudi-arabische Presseagentur mit.
Das Unternehmen Aramco hat bislang nicht auf Anfragen internationaler Medien zu dem Vorfall reagiert.
Energieministerium spricht Beileid aus
Das Energieministerium von Saudi-Arabien sprach den Familienangehörigen und Nahestehenden der Todesopfer der Tragödie sein tiefes Beileid aus.
Bisher gibt es keine offiziellen Informationen über die Identität der Opfer, die Route des Hubschraubers oder den Zweck des Fluges.
Ras Tanura ist ein wichtiges Gebiet für die Ölindustrie
Die Stadt Ras Tanura, in der sich der Absturz ereignete, gilt als eines der wichtigsten Zentren der saudi-arabischen Ölindustrie.
Hier befindet sich eine der größten Ölraffinerien von Aramco im Nahen Osten sowie ein wichtiges Exportterminal.
Laut Reuters hatte das Unternehmen am 26. Juni nach einer fast viermonatigen Pause die Verladung von Rohöl im Terminal Ras Tanura wieder aufgenommen.
Der Vorfall geschah in einer Zeit erhöhter Aktivität
Saudi-Arabien, einer der weltweit größten Ölexporteure, hatte die Öl- und Gasförderung sowie die Exportmengen gesteigert, nachdem die Hoffnungen auf eine regionale Einigung gewachsen waren.
Zudem wurden die Bemühungen beschleunigt, Energielieferungen schneller zuzustellen.
Offizielle Stellen haben jedoch keinen Zusammenhang zwischen dem Hubschrauberabsturz und den Arbeitsabläufen im Ölterminal bekannt gegeben.
Es wird erwartet, dass die Ursachen der Tragödie und weitere Details klar werden, sobald die Untersuchungsergebnisse veröffentlicht werden.


















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