Warum wurde die Trauung der Frau verschoben, die im Brautkleid ins Gefängnis kam?

Warum wurde die Trauung der Frau verschoben, die im Brautkleid ins Gefängnis kam?

Ein in den sozialen Medien Kirgisistans verbreitetes Video erregte die Aufmerksamkeit der Nutzer. Darauf ist eine 28-jährige Frau zu sehen, die im Brautkleid zur Kolonie Nr. 27 im Dorf Moldavanowka in der Region Tschüi kommt. Die Kolonie ist offiziell als Einrichtung des Staatlichen Strafvollzugsdienstes Kirgisistans registriert.

Den verbreiteten Informationen zufolge kam die Frau, um ihren Freund zu heiraten, der in dieser Einrichtung eine Haftstrafe verbüßt. Berichten zufolge lebte das Paar zuvor zusammen und hat ein Kind. Die Trauung sollte direkt auf dem Gelände der Kolonie stattfinden, konnte jedoch nicht durchgeführt werden, weil die Mitarbeiter des Standesamts nicht zur festgelegten Zeit eintrafen.

Bemerkenswert ist, dass das kirgisische Recht die Eheschließung mit einem Gefangenen direkt in einer Justizvollzugsanstalt erlaubt. Die Eheschließung wird dabei an einem festgelegten Ort und in Abstimmung mit der Leitung der Einrichtung staatlich registriert.

Das Video löste in den sozialen Medien unterschiedliche Reaktionen aus. Einige Nutzer bewerteten die Entscheidung der Frau und ihre Unterstützung für ihren geliebten Menschen als mutig. Andere kritisierten diese Entscheidung und hielten sie für die falsche Wahl.

Wie stehen Sie zu dieser Situation? Ist die Entscheidung der Frau ein Zeichen von Liebe und Treue oder die falsche Wahl? Schreiben Sie Ihre Meinung in die Kommentare.

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