Türkei erlässt Haftbefehl gegen Netanjahu: Internationale Fahndung steht im Raum

Türkei erlässt Haftbefehl gegen Netanjahu: Internationale Fahndung steht im Raum

Medien aus dem Nahen Osten berichteten, dass die Türkei einen Haftbefehl gegen den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu zur Vernehmung wegen des Vorwurfs des Völkermords erlassen habe.

Den Berichten zufolge wurde die Entscheidung im Rahmen einer Untersuchung zur Aufbringung der auf den Gazastreifen zusteuernden Sumud-Flottille und zur Festnahme der beteiligten Aktivisten getroffen.

Haftbefehl am 14. Juli erlassen

Nach Angaben der türkischen Behörden wurde der Haftbefehl gegen Benjamin Netanjahu am 14. Juli erlassen.

Derzeit bittet das türkische Justizministerium Interpol, die Ausstellung einer roten Ausschreibung zu prüfen. Ein solcher Antrag ist einer der internationalen Rechtsmechanismen zur Identifizierung einer Person und zur Ermittlung ihres Aufenthaltsorts.

„Alle notwendigen Maßnahmen werden ergriffen“

Der türkische Justizminister Akın Gürlek erklärte, Ankara werde seine Politik der Unterstützung des palästinensischen Volkes fortsetzen.

„Alle notwendigen Maßnahmen werden ergriffen, um diejenigen zur Rechenschaft zu ziehen, die Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen haben“, erklärte die türkische Seite.

Die zentrale Frage ist nun die Entscheidung von Interpol

Unter den derzeitigen Umständen steht vor allem die Frage im Mittelpunkt, welches Ergebnis der Antrag der Türkei bei Interpol haben wird.

Sollte dieser Prozess offiziell fortgesetzt werden, dürften die internationalen rechtlichen Mechanismen, die gegen Netanjahu angewendet werden könnten, für weitere Diskussionen sorgen.

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