173 Milliarden Tonnen Eis in Grönland in einem Jahr geschmolzen

173 Milliarden Tonnen Eis in Grönland in einem Jahr geschmolzen

Die grönländischen Gletscher schrumpfen seit 30 Jahren kontinuierlich. In der letzten Saison erreichte der Verlust der Eisschicht ein noch größeres Ausmaß.

Nach Angaben des Geologischen Dienstes von Dänemark und Grönland in der Saison 2025–2026 in Grönland sind fast 173 Milliarden Tonnen Eis geschmolzen.

Zum Vergleich: In der vergangenen Saison lag dieser Wert bei 130 Milliarden Tonnen. Dies ist jedoch nicht der höchste Wert in der Geschichte – im Jahr 2012 schrumpfte die grönländische Eisschicht in einer Saison um 458 Milliarden Tonnen.

Expertenbetonen, dass die Gletschermasse zuletzt in der Saison 1995–1996 zugenommen hat. Seitdem nimmt die grönländische Eisschicht seit fast 30 Jahren stetig ab.

Die Expertin Signe Hillerup Larsen betonte, dass dieser Zustand eine der schwerwiegenden Folgen der globalen Erwärmung sei. Ihr zufolge beschleunigen steigende Temperaturen den Schmelzprozess des Eises.

Experten warnen, dass diese Veränderungen nicht nur für Grönland, sondern für die ganze Welt Folgen haben könnten, da das Schmelzen riesiger Gletscher den globalen Meeresspiegel und natürliche ozeanische Prozesse beeinflussen kann.

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