Taxifahrer nach 53 Stunden am Steuer: Tödlicher Unfall verursacht

In Großbritannien wurde ein 45-jähriger Taxifahrer, der innerhalb von drei Tagen fast 53 Stunden lang am Steuer saß und einen tödlichen Unfall verursachte, zu sechs Jahren Haft verurteilt. Dies berichtete TaxiPoint.
Der Vorfall ereignete sich am Morgen des 17. August 2025 gegen 06:30 Uhr auf der A23 im Bereich Merstham in der Grafschaft Surrey.
Der von Kolovole Erunkulu gesteuerte Audi kam von der Fahrbahn ab und fuhr in einen Parkbereich am Straßenrand. Zu diesem Zeitpunkt hatte der 59-jährige Philip Dray seinen Volkswagen dort abgestellt, um eine Pause einzulegen, und war gerade dabei, die Fahrertür zu öffnen, um einzusteigen. Der Audi erfasste ihn, und Philip Dray verstarb noch am Unfallort.
Im Zuge der Ermittlungen wurde festgestellt, dass Erunkulu in den drei Tagen vor dem Unfall insgesamt fast 53 Stunden gefahren war. Seine längste Ruhepause in diesem Zeitraum betrug lediglich sieben Stunden. Zudem legte er Pausen von etwa vier Stunden sowie rund zwei Stunden ein.
Vor der Tragödie war Erunkulu fast 12 Stunden lang als Taxifahrer unterwegs, ohne ausreichend geruht zu haben. Aufnahmen der Innenraumkamera zeigten, wie er für mehrere Sekunden am Steuer einschlief. Genau in diesem Moment kam der Audi von der Straße ab und erfasste Philip Dray.
Erunkulu bekannte sich der fahrlässigen Tötung im Straßenverkehr schuldig. Das Gericht verurteilte ihn zu sechs Jahren Freiheitsstrafe. Zudem wurde ihm für acht Jahre das Führen von Kraftfahrzeugen untersagt.
Sollte er in Zukunft erneut einen Führerschein beantragen wollen, muss er eine erweiterte Prüfung ablegen.

















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