«Große Gefahr für die Front»: Warum die Ukraine besorgt über Russlands «Starlink»-Alternative ist

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat sich an den US-Präsidenten Donald Trump gewandt und gefordert, dringend restriktive Maßnahmen gegen das von Russland entwickelte Satelliten-Internetsystem «Rasswet» («Morgenröte») einzuleiten. In einem Interview mit der renommierten Financial Times enthüllte Selenskyj, dass er dieses Thema bereits mehrfach auf Ebene des Weißen Hauses angesprochen habe.
Kiew betrachtet dieses Projekt nicht nur als technologische Initiative, sondern als ernsthafte strategische Bedrohung, die das Gleichgewicht der Kommunikation an der Frontlinie grundlegend verändern könnte.
In New York Treffen und der China-Faktor
Laut Selenskyj ist Russland bei der Schaffung eines alternativen Satellitensystems nicht allein:
Beteiligung Pekings: Auch chinesische Unternehmen sind aktiv an der Entwicklung des Projekts beteiligt.
Forderung an Trump: Selenskyj hat Donald Trump bei einem kürzlichen Treffen am Rande der UN-Generalversammlung in New York mehrfach dazu aufgefordert, umfassende Sanktionen gegen sowohl russische als auch chinesische Unternehmen zu verhängen, die mit diesem Projekt in Verbindung stehen.
«Kleine Katastrophe»: Was befürchten ukrainische Experten?
Serhij «Flesh» Beskrestnow, Berater und Experte für militärische Kommunikation und Technologien in der Ukraine, betonte, dass es ein großer Fehler wäre, dieses Projekt zu unterschätzen:
Hohes Tempo: Er erklärte, dass Russland in der Lage sei, mit einem einzigen Start Dutzende von Satelliten gleichzeitig in die Umlaufbahn zu bringen.
Bedrohung an der Front: Sollte das globale russische Niedrigorbit-Internetnetzwerk mit voller Kapazität in Betrieb gehen, könnte dies für die ukrainischen Streitkräfte an der Front zu einer «kleinen Katastrophe» werden, da der Gegner über ein unabhängiges und stabiles Hochgeschwindigkeits-Kommunikationsnetz verfügen würde.
Aus diesem Grund versucht Kiew, diese russischen Pläne im Weltraum noch vor ihrer vollständigen Umsetzung durch internationale Sanktionen zu ersticken.

















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