Starke Sturzfluten in Chile reißen Autos und Busse mit (Video)

Nach heftigen Regenfällen im Stadtteil Las Condes der chilenischen Hauptstadt Santiago haben Sturzfluten die Straßen mit Schlamm und Geröll überflutet. Die Wassermassen rissen mehrere Autos und sogar einen Linienbus mit sich. Dies berichtete Emol.
Der Vorfall ereignete sich am 8. Oktober in der Gegend von San Carlos de Apoquindo. Aufgrund der starken Niederschläge schossen Wasser, Schlamm und Steine mit hoher Geschwindigkeit von den Schluchten in den Vorgebirgsregionen herab. Die Fluten verursachten Schäden in den Bereichen um die Avenida General Blanche, Quebrada Honda, Plaza La Plaza und den Camino El Alba.
Lokalen Medienberichten zufolge wurde der Verkehr auf einigen Straßen unterbrochen; Wasser und Schlamm drangen zudem in Wohnhäuser, Geschäfte, Bildungseinrichtungen und medizinische Zentren ein.
Mindestens sechs Personen wurden durch die heftigen Regenfälle verletzt, darunter ein einjähriges Kind. Zudem wurden über tausend Menschen von Rettungskräften in Sicherheit gebracht oder anderweitig unterstützt. Nach vorläufigen Informationen gibt es keine Berichte über Todesopfer oder Vermisste.
Die chilenischen Behörden haben für den Bezirk Las Condes den Notstand ausgerufen. Auch in mehreren anderen Regionen des Landes wurde aufgrund der Gefahr von Erdrutschen und Sturzfluten die höchste Warnstufe verhängt.
Laut lokalen Medienberichten erreichte die Niederschlagsmenge im Gebiet Tobalaba 146 Millimeter. Experten weisen darauf hin, dass die starken Regenfälle den Boden gesättigt und zu einem massiven Anschwellen der Strömungen in den Schluchten und Wasserwegen geführt haben.
















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