Wissenschaftler besorgt: Rekordhitze im Weltmeer

Die Wassertemperatur im Weltmeer hat erneut einen historischen Rekord aufgestellt. Experten zufolge handelt es sich dabei nicht nur um den nächsten Klimarekord, sondern um ein wichtiges Anzeichen für die zunehmende Intensivierung der globalen Erwärmung.
Copernicus Marine Service Daten zufolge erreichte die durchschnittliche Oberflächentemperatur des Weltmeers im Juni dieses Jahres 21,0 Grad. Dieser Wert liegt über den bisherigen Rekorden, die im gleichen Zeitraum der Jahre 2023 und 2024 verzeichnet wurden.
Experten gaben bekannt, dass die höchsten Temperaturen in den tropischen und subtropischen Regionen des Pazifiks, rund um die Küsten von Chile und Kalifornien, im subtropischen Nordatlantik sowie an den Westküsten Europas beobachtet wurden.
Dem Bericht zufolge betrug die durchschnittliche Temperatur des Weltmeers in den ersten sechs Monaten des Jahres 2026 20,94 Gradund wurde als zweithöchster Wert in der Geschichte der Beobachtungen registriert.
Auch im Mittelmeer ist die Situation bemerkenswert. Von Januar bis Juni erreichte die durchschnittliche Wassertemperatur 18,07 Grad. Im Juni erwärmte sich die Meeresoberfläche auf bis zu 24,3 Grad, was den höchsten Wert in den langjährigen Beobachtungen darstellt.
Berechnungen von Wissenschaftlern zufolge haben Hitzewellen seit Beginn des Jahres fast 82 Prozentder Meeresoberfläche weltweit beeinflusst. Daher ist eine kontinuierliche und hochpräzise Überwachung der Veränderungen in den Ozeanen von entscheidender Bedeutung.
Experten weisen als einen der Hauptfaktoren dieses Prozesses auf das El-Niño -Klimaphänomen hin. Dieses ist durch eine überdurchschnittliche Erwärmung des Wassers im zentralen und östlichen Pazifik gekennzeichnet und beeinflusst das Wettersystem weltweit.
Ozeanologen betonen, dass der Ozean den Großteil der überschüssigen Wärmeenergie der Erde absorbiert. Daher ist jede drastische Änderung der Wassertemperatur ein wichtiger Indikator für die im globalen Klima ablaufenden Prozesse.

















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