Iran hebt Raketenbeschränkungen auf: Werden europäische und US-Stützpunkte Ziele?

Iran hebt Raketenbeschränkungen auf: Werden europäische und US-Stützpunkte Ziele?

Das Korps der Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) des Iran hat die vollständige Aufhebung der wichtigsten Beschränkung bekannt gegeben, die jahrelang für das Raketenarsenal des Landes galt.

Ein offizieller Sprecher der IRGC, Brigadegeneral Hossein Mohebbi, erklärte in einem Interview mit der Nachrichtenagentur ISNA, dass Teheran die freiwilligen Begrenzungen der Reichweite seiner Raketen vollständig aufgehoben habe und diese neue strategische Stärke in naher Zukunft in der Praxis demonstriert werde.

Der General betonte, dass der Iran im Falle eines asymmetrischen Krieges in der Lage sei, verheerende Schläge gegen die schwächsten Punkte des Gegners zu führen, mit denen dieser nicht rechne.

Warum wurde die 2000-km-Grenze bisher eingehalten?

Bisher hatte das offizielle Teheran die maximale Reichweite seiner Raketen bewusst begrenzt:

  • Freiwilliges Limit: Der Iran hatte in seiner Militärdoktrin die Reichweite ballistischer Raketen freiwillig auf 2000 Kilometer begrenzt;

  • Regionale Diplomatie: Wie Außenminister Abbas Araghchi zuvor erklärte, wurde diese Beschränkung nur aufrechterhalten, um regionale Bedrohungen einzudämmen und zu beweisen, dass Teheran keine globale Gefahr für weit entfernte Länder darstellt;

  • Änderung der Doktrin: Doch nach den jüngsten massiven Luftangriffen durch Israel und die USA sah sich die Führung des Landes gezwungen, ihre Sicherheitsstrategie grundlegend zu überdenken.

Anweisung des Obersten Führers und eine offene Warnung an Europa

Die Aufhebung der Beschränkung wurde direkt von der höchsten Führung des Staates beschlossen:

  • Befehl von Mojtaba Khamenei: Die Entscheidung wurde auf direkte Anweisung des obersten iranischen Führers Mojtaba Khamenei getroffen. Er wies die Verteidigungsstrukturen an, auf externe Bedrohungen ohne geografische Grenzen schnell und scharf zu reagieren;

  • Drohung aus dem Parlament: Der iranische Parlamentsabgeordnete Manouchehr Mottaki erklärte offen, dass US-Militärstützpunkte auf europäischem Boden zu Zielen iranischer Raketen werden könnten, sollte die Aggression anhalten.

Geheime Verhandlungen mit Russland über S-400 „Triumph“

Vor dem Hintergrund der Verschärfung der Militärdoktrin will Teheran auch sein Luftverteidigungssystem auf ein modernstes Niveau heben:

  • Notfallbeschaffung: Die iranische Seite hat geheime Verhandlungen mit der Russischen Föderation über den dringenden Kauf des fortschrittlichsten Flugabwehrraketensystems, S-400 „Triumph“ aufgenommen;

  • Schließung des Luftraums: Sollten diese Waffen geliefert werden, wird erwartet, dass sich das Kräfteverhältnis der Luftstreitkräfte in der Region drastisch ändert und der iranische Himmel für die gegnerische Luftfahrt nahezu undurchdringlich wird.

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