Warum wird Cristiano Ronaldo immer mehr kritisiert als Lionel Messi? Luis Sa erklärt den Grund

Die Rivalität zwischen den zwei größten Vertretern der Fußballwelt — Cristiano Ronaldo und Lionel Messi — setzt sich nicht nur auf dem Platz, sondern auch in den Debatten zwischen Fans und Experten fort. Viele fragen sich: Warum gerät der Kapitän der portugiesischen Nationalmannschaft häufiger ins Visier der Kritik als sein ewiger Rivale? Ehemaliger Manchester United-Teamkollege Luis Sa teilte seine interessanten Gedanken dazu. Goal.com berichtet .
Beide Stars nehmen an der derzeit in Nordamerika stattfindenden Weltmeisterschaft 2026 teil. Doch der Hype um den 41-jährigen Cristiano Ronaldo und die Zweifel an seinem Platz in der Startelf sind im Vergleich zu Messi deutlich höher. In einem Interview mit Goal.com erklärte Sa diese Situation mit dem Charakter und dem Auftreten der Spieler.
Clash der Charaktere: Schutz und Offenheit
Laut Luis Sa wird Lionel Messi aufgrund seiner Gelassenheit und Zurückhaltung von der Öffentlichkeit mehr geschützt. "Ich verstehe das, weil Ronaldo mehr spricht und mehr fordert als Messi. Menschen neigen dazu, diejenigen zu schützen, die schüchterner und etwas 'zerbrechlicher' wirken. Messi hat genau dieses Image; er ist quasi geschützt", sagt der ehemalige Stürmer.Ronaldo hingegen bittet niemanden um Schutz und wird nicht müde, seinen starken Charakter zu zeigen. Dass er seine Ambitionen so offen äußert, führt oft dazu, dass Kritiker härter mit ihm ins Gericht gehen. Laut Sa besitzt Cristiano Ronaldo die Fähigkeit, auf jede Kritik mit seinen Aktionen auf dem Platz zu reagieren und die Leute „zum Schweigen zu bringen“.
Was die Ergebnisse der Weltmeisterschaft betrifft, führt Lionel Messi derzeit mit 6 Toren gemeinsam mit Kylian Mbappe die Torschützenliste an. Der argentinische Star wird dafür gefeiert, dass er zum erfolgreichsten Torschützen in der Geschichte des Turniers wurde und trotz seines Alters weiterhin magisches Spiel zeigt.
Cristiano Ronaldo hingegen erzielte in der Gruppenphase einen Doppelpack gegen die Nationalmannschaft von Usbekistan und trug im Achtelfinale gegen Kroatien (2:1) durch einen Elfmetertreffer zum Sieg seiner Mannschaft bei. Dennoch wird jedes torlose Spiel in den Medien als „Ende einer Ära“ interpretiert. Obwohl er unter Roberto Martinez weiterhin der Hauptstürmer Portugals ist, wird jede seiner Bewegungen akribisch analysiert.
Abschließend betonte Luis Sa, dass Ronaldo den Druck auf ihn liebt und dies ihn dazu antreibt, noch stärker zu werden. Messis „geschützter“ Status ermöglicht es ihm, in einer ruhigeren Umgebung zu spielen. Beide Legenden gehen ihren eigenen Weg, doch ihr Bild in den Medien unterscheidet sich grundlegend.

















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