Was hat Mirjalol Qosimov nach dem 2:2-Unentschieden auf der Pressekonferenz enthüllt?

Was hat Mirjalol Qosimov nach dem 2:2-Unentschieden auf der Pressekonferenz enthüllt?

Nach dem dramatischen und hart umkämpften Duell zwischen OKMK und Navbahor (2:2) im Rahmen des 23. Spieltags der Superliga Usbekistans äußerte sich der Cheftrainer der Almaliq-Mannschaft, Mirjalol Qosimov auf der Pressekonferenz. Der erfahrene Fachmann analysierte offen die intensive Spannung des Spiels, den in den letzten Sekunden aus der Hand gegebenen Sieg, die zwei von seinen Schützlingen verursachten Elfmeter sowie die Hauptschwächen des Teams.

Der Trainer würdigte zwar den Kampfgeist seiner Mannschaft bis zum Schluss, verhehlte aber nicht seinen großen Ärger über die Unordnung bei Standardsituationen.

«Am Ende ist ein 2:2 Geschichte, aber wir haben drei volle Punkte liegen gelassen»

Mirjalol Qosimov erklärte, dass das Spiel für die Fans ein wahres Fest war, der verlorene Sieg für den Trainerstab jedoch schmerzhaft sei:

  • Ein Spiel für die Fans: «Es war das Spiel, auf das alle gewartet haben. Die Duelle gegen Navbahor waren schon immer interessant. Es war schnell und kampfbetont. Das ist nun Geschichte, das Jahresende rückt näher und die Meisterschaft neigt sich dem Ende zu. Solche spannenden Momente wird es noch viele geben»;

  • Zufriedenheit und Unmut: Während sich der Trainer darüber freute, dass die Jungs bis zur letzten Minute alles gaben, wurde das Ausbleiben der drei Punkte – das eigentliche Ziel – als negativer Aspekt hervorgehoben.

Reaktion auf den Fehler von Abror Karimov, der zwei Elfmeter verursachte

Auf die Frage der Reporter, warum der junge Spieler Abror Karimov zwei Elfmeter gegen das eigene Team verursacht habe, antwortete der Trainer sachlich und pädagogisch:

  • Jugend und Lektion: «Das Gesetz gilt für alle gleich. Er ist jung, durch solche Spiele härtet er ab und wird stärker. Er muss aus solchen Situationen Erfahrungen sammeln und die richtigen Schlüsse ziehen»;

  • Serie von Fehlern in der Defensive: Qosimov erklärte, dass Asadbek Sobirjonov beim ersten Elfmeter falsch agiert habe und Abror, während der Ball nicht direkt aufs Tor ging, den Gegner nicht unnötig hätte berühren, sondern parallel besser hätte verteidigen müssen;

  • Eiserne Regel: «Wenn er das im nächsten Spiel wieder so macht, werden wir anders reden. Man sagte nicht umsonst: Ein guter Verteidiger lässt sich einmal austricksen, aber nicht ein zweites Mal».

«Bei Standards schauen sie nur zu»: Chancenverwertung und die verpasste Meisterschaft

Auf den Einwand der Journalisten, ob an der Chancenverwertung gearbeitet werde, reagierte Qosimov in seinem typischen, scharfen und emotionalen Stil:

  • Arbeit im Training: «Dann kommt ihr doch jeden Tag zum Training! Wir arbeiten ständig daran. Die Arbeit zahlt sich erst aus, wenn ein Tor erzielt wird; für die bloße Erarbeitung von Chancen gibt es keine Punkte»;

  • Unordnung bei Standards: «Wir haben ein Gegentor nach einem Standard kassiert, das war keine schwierige Situation. Man darf die Konzentration nicht verlieren. In der Spielvorbesprechung wird klar gesagt, wer wen zu decken hat. Erledige deine Arbeit exzellent! Bei Standards schauen sie nur dem Ball hinterher, und das rächt sich oft. In Jizzax war es genau dasselbe»;

  • Schmerzhaftes Fazit zur Meisterschaft: «Blicken wir zurück auf den August: In Spielen gegen Nasaf, Dinamo oder in Buchara hätten wir bessere Ergebnisse erzielen müssen. Hätten wir die erarbeiteten Chancen voll genutzt, wären wir schon längst Meister».

Diese Aussage von Mirjalol Qosimov zeigt, wie tief der Schmerz über jede verpasste Gelegenheit sitzt, die OKMK im Kampf um die Spitzenplätze der Tabelle am Ende der Saison teuer zu stehen kommt.

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