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Die erste Atombombenexplosion der Geschichte schuf eine neue Form von Materie

Die erste Atombombenexplosion der Geschichte schuf eine neue Form von Materie

Wissenschaftler aus den USA und Europa haben eine bisher unbekannte Form von Silizium-Clathraten in Trinitit identifiziert, einem Mineral, das durch den "Trinity"-Atomtest von 1945 entstanden ist. Die bei der Explosion erzeugten extremen Temperaturen und Drücke schmolzen den Boden und bildeten diese einzigartige glasartige Substanz. Dies berichtet Ixbt.com berichtet .

Forscher fanden in Trinitit-Proben ungewöhnliche Kristallstrukturen, die Kalzium-, Kupfer- und Eisenatome enthalten. Solche exotischen Materialien bilden sich nur unter extrem hohem Druck und hoher Temperatur, weshalb sie in einer Laborumgebung nahezu unmöglich nachzubilden sind.

Ein Team unter der Leitung von Professor Paul Steinhardt von der Princeton University hatte zuvor bereits Quasikristalle in diesem Gebiet entdeckt. Der neue Fund deutet darauf hin, dass der Prozess der Materiebildung während einer nuklearen Explosion weitaus komplexer ist, als Wissenschaftler bisher angenommen hatten.

Berechnungen mittels quantenchemischer Methoden stimmten nicht vollständig mit den bestehenden Theorien überein. Dies veranlasst Wissenschaftler dazu, die physikalisch-chemischen Prozesse während der Explosion zu überdenken und tiefer zu erforschen, wie extreme Bedingungen die Struktur von Materie beeinflussen.

Zur Erinnerung: Der "Trinity"-Test fand am 16. Juli 1945 auf dem Testgelände "White Sands" in New Mexico statt. Es war die erste nukleare Explosion in der Geschichte der Menschheit, die im Rahmen des "Manhattan-Projekts" durchgeführt wurde.

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