Neuer Cyber-Betrug: Gefälschte Seiten warnen vor Drohnenangriffen

Neuer Cyber-Betrug: Gefälschte Seiten warnen vor Drohnenangriffen

Cyberkriminelle haben eine neue Art von Betrug gestartet, indem sie die Sicherheitsbedenken der Bevölkerung ausnutzen. Nun versuchen sie, persönliche Daten von Nutzern über gefälschte Ressourcen zu stehlen, die vor Drohnenangriffen warnen und Adressen nahegelegener Schutzräume anzeigen. Dies wurde von Spezialisten des Cybersicherheitsunternehmens F6 bekannt gegeben. Ixbt.com berichtet darüber.

Betrüger erstellen hauptsächlich gefälschte Websites unter Namen wie „Radar“ oder „Systema opovesheniya“ und verbreiten diese über Telegram-Kanäle, lokale Gruppen sowie Kommentare in sozialen Netzwerken. Diese Ressourcen bieten dem Nutzer anscheinend einen Dienst für schnelle Benachrichtigungen über Gefahren an.

Wie funktioniert das Betrugsschema?

Wenn ein Nutzer eine solche Seite besucht, wird er aufgefordert, einen speziellen 6-stelligen Code einzugeben, um „Benachrichtigungen zu aktivieren“. Nach der Eingabe des Codes zeigt das System eine gefälschte Meldung an, dass das persönliche Konto des Nutzers im staatlichen Dienstleistungsportal gehackt wurde. Dem panischen Opfer wird empfohlen, eine „Hotline“ anzurufen, um das Problem zu lösen.

Tatsächlich versuchen die Betrüger bei diesem Anruf, unter dem Deckmantel eines „Support-Mitarbeiters“ vertrauliche Informationen, Passwörter oder Bankkartendaten vom Nutzer zu erlangen. Diese Methode basiert auf psychologischem Druck und der Erzwingung schneller Entscheidungen.

Obwohl durch die Initiative des CERT F6-Dienstes in kurzer Zeit fünf solcher großen gefälschten Ressourcen blockiert wurden, setzen Cyberkriminelle dieses Schema unter neuen Domains und Adressen fort. Experten empfehlen, solche Links nicht zu öffnen und sich nur auf Informationen offizieller staatlicher Stellen zu verlassen.

Dies sollte auch für Nutzer in Usbekistan eine wichtige Warnung sein. Wenn in Plattformen wie Telegram verdächtige Links und Nachrichten über „Sicherheitssysteme“ verbreitet werden, ist es notwendig, stets die Offiziellität der Ressource zu prüfen. Gemäß den Regeln der Cybersicherheit sollten niemals persönliche Codes auf verdächtigen Seiten eingegeben oder unbekannte Nummern angerufen werden.

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