Proton Lumo 2.0: Privatsphäre-orientierte KI wird noch stärker

Proton Lumo 2.0: Privatsphäre-orientierte KI wird noch stärker

Das auf Privatsphäre spezialisierte Schweizer Unternehmen Proton hat die aktualisierte Version 2.0 seines KI-Chatbots namens Lumo vorgestellt. Dieses Update hat nicht nur die Geschwindigkeit des Systems erhöht, sondern auch neue Funktionen auf dem Niveau moderner neuronaler Netze hinzugefügt. Nutzer können dem Bot nun selbst die komplexesten Aufgaben anvertrauen, ohne sich Sorgen um die Sicherheit ihrer persönlichen Daten machen zu müssen. Dies berichtet Techcrunch.com berichtet .

Eine der wichtigsten Neuerungen der Lumo 2.0 Version ist die Fähigkeit, mit Bildern zu arbeiten. Laut ixbt.com kann der Bot nun nicht nur auf Textanfragen antworten, sondern auch vom Nutzer hochgeladene Bilder analysieren, bearbeiten und auf Basis von Textbeschreibungen völlig neue Bilder erstellen. Diese Funktion bringt ihn auf eine Stufe mit führenden Chatbots auf dem Markt wie ChatGPT und Gemini.

Geschwindigkeit und intellektuelles Potenzial

Die Ingenieure des Unternehmens betonen, dass die neue Version deutlich effizienter arbeitet als die vorherige. Insbesondere wurde die Antwortgeschwindigkeit bei Anfragen um 76 Prozent gesteigert. Zudem wurde ein „Thinking Mode“ (Denkmodus) in das System integriert, der es dem Bot ermöglicht, komplexere logische Probleme oder wissenschaftliche Fragen tiefer zu analysieren, bevor er antwortet.

Zudem wurde der Bereich „Projects“ (Projekte) im Lumo 2.0 System optimiert. Der Bot ist nun in der Lage, sich Nutzerpräferenzen über verschiedene Konversationen hinweg zu merken. Dies schafft große Vorteile bei der Arbeit mit anderen Produkten im Proton-Ökosystem – E-Mail und Cloud-Speicher. Nutzer können ihre Dokumente hochladen und darauf basierende Analysen erhalten.

Sicherheit — Eine Prioritätsaufgabe

Im Gegensatz zu anderen großen KI-Modellen auf dem Markt ist Proton seiner traditionellen „Zero-Access Encryption“-Technologie treu geblieben. Das bedeutet, dass die Kommunikation zwischen Nutzer und Bot so verschlüsselt ist, dass selbst Proton-Mitarbeiter den Inhalt der Gespräche nicht einsehen können.

Laut Andy Yen, Gründer und CEO von Proton, beweist Lumo 2.0, dass Nutzer sich nicht mehr zwischen einer leistungsstarken KI und persönlicher Privatsphäre entscheiden müssen. Das Unternehmen hat sich strikt dazu verpflichtet, Nutzerdaten nicht zum Training neuronaler Netze zu verwenden und sie nicht an Dritte weiterzugeben.

Lumo 2.0 ist ab sofort für alle Nutzer verfügbar. Neben einer kostenlosen Version des Dienstes gibt es die Tarifpläne Plus und Professional, die mehr Ressourcen und erweiterte Funktionen bieten. Dieser sichere AI-Assistent steht auch Nutzern in Usbekistan über die globale Plattform zur Verfügung.

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