China nimmt weltweit größte schwimmende Windturbine in Betrieb

China nimmt weltweit größte schwimmende Windturbine in Betrieb

China hat einen weiteren Rekord im Bereich der erneuerbaren Energien aufgestellt. Das Land hat die weltweit größte schwimmende Windturbine, die am Meeresboden verankert ist, ins offene Meer gebracht. Diese riesige Struktur zieht die Aufmerksamkeit von Experten nicht nur durch ihre Ausmaße, sondern auch durch ihren Anwendungsbereich auf sich. Ixbt.com berichtet darüber.

Laut ixbt.com basiert dieses Projekt auf einer Plattform vom Typ Tension-Leg Platform (TLP), die mit vertikal gespannten Seilen am Meeresboden verankert wird. Diese Konstruktion reduziert die vertikalen Schwingungen der Turbine nahezu auf null und gewährleistet einen stabilen Betrieb auch in tiefen Gewässern mit starken Wellen.

Das Projekt wurde von Chinas staatlichem Öl- und Gasunternehmen CNOOC entwickelt. Interessanterweise wird der von dieser Turbine erzeugte Strom nicht an das allgemeine Energienetz an der Küste, sondern an die Öl- und Gasförderplattformen offshore geleitet.

Technische Spezifikationen und Effizienz

Diese Turbine mit einer Leistung von 16 MW ist derzeit auf dem Weg zum Lufeng-Ölfeld im Südchinesischen Meer. Dort wird die Struktur über Unterwasserkabel mit den Förderplattformen verbunden. Die Gesamthöhe der Struktur beträgt 307 Meter und ihr Gewicht etwa 8.000 Tonnen.

Laut den Berechnungen von CNOOC ist diese Anlage in der Lage, durchschnittlich 54 Millionen kWh Strom pro Jahr zu erzeugen. Dieser Wert ermöglicht es, den traditionellen Kraftstoffverbrauch auf den Offshore-Plattformen deutlich zu reduzieren. Konkret plant das Unternehmen, jährlich 15.000 Kubikmeter Kraftstoff einzusparen und die Kohlendioxidemissionen in die Atmosphäre um 35.000 Tonnen zu reduzieren.

Dieses Projekt ist ein wichtiger Teil der Strategie Chinas zur Reduzierung des „Kohlenstoff-Fußabdrucks" in der Öl- und Gasindustrie. In einer Zeit, in der der Übergang zu grüner Energie weltweit beschleunigt wird, stellt die Nutzung erneuerbarer Energiequellen selbst in den Förderbranchen einen großen Schritt in Richtung ökologischer Nachhaltigkeit dar.

Obwohl Meeresturbinen unter den Bedingungen Usbekistans nicht anwendbar sind, stellt Chinas technologischer Erfolg eine wichtige Erfahrung im Einsatz alternativer Energiegeräte unter extremen Bedingungen dar. Solche Innovationen werden in Zukunft als Schlüsselfaktor zur Optimierung des Energieverbrauchs und zur Reduzierung von Umweltschäden dienen.

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