Erster Fall außerhalb Afrikas seit Beginn der Ebola-Epidemie registriert

In Frankreich wurde der erste Infektionsfall außerhalb Afrikas seit Beginn der aktuellen Ebola-Epidemie registriert.
Nach Angaben des französischen Gesundheitsministeriums wurde das Virus bei einem Arzt festgestellt, der aus einer humanitären Mission in der Demokratischen Republik Kongo zurückgekehrt ist. Er wurde unter besonderen Sicherheitsvorkehrungen im Krankenhaus isoliert. Der Zustand des Patienten wird als stabil bewertet.
Die Gesundheitsbehörden ermitteln Personen, die Kontakt mit dem Arzt hatten. Diese werden für 21 Tage in häusliche Quarantäne geschickt.
Experten gaben an, dass derzeit der Stamm "Bundibugyo" zirkuliert. Gegen diesen gibt es bislang keinen zugelassenen Impfstoff oder eine spezifische Behandlungsmethode.
In der Demokratischen Republik Kongo wurden fast 1.100 Erkrankungen und knapp 280 Todesfälle verzeichnet. In Uganda wurden 20 Fälle und zwei Todesfälle gemeldet.


















Kommentare 0
…