Zweistündiger Schusswechsel an der Grenze zwischen Pakistan und Indien

Zweistündiger Schusswechsel an der Grenze zwischen Pakistan und Indien

In der umstrittenen Region Jammu und Kaschmir kam es erneut zu einem bewaffneten Zusammenstoß zwischen Indien und Pakistan. Am 18. Juli lieferten sich Militärs beider Staaten entlang der Kontrolllinie einen etwa zweistündigen heftigen Schusswechsel, wie der Fernsehsender NDTV unter Berufung auf Quellen berichtete.

Berichten zufolge ereignete sich der Vorfall im Sektor Rajauri. Die indische Seite behauptet, das Militär habe die Aktivitäten von „Terroristen“ unterbunden, die versucht hätten, die Grenze illegal zu überqueren.

Es wird darauf hingewiesen, dass dies der erste größere Verstoß gegen die Waffenruhe seit Abschluss der Operation „Sindur“ im Mai 2025 ist. Zuvor war es in der Grenzregion bereits vereinzelt zu kleineren bewaffneten Auseinandersetzungen gekommen.

Analysten zufolge schürt dieser Vorfall die Sorge, dass sich die Beziehungen zwischen den beiden benachbarten Atommächten erneut verschlechtern könnten. Bisher liegen keine offiziellen Informationen über Opfer oder Verletzte auf beiden Seiten vor.

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