Coca-Cola verbietet bestimmte Aufschriften auf Dosen

Coca-Cola verbietet bestimmte Aufschriften auf Dosen

Der Onlinedienst von Coca-Cola, mit dem Kunden kurze Aufschriften auf Getränkedosen und -flaschen anbringen lassen können, löste unerwartete Diskussionen aus. Nutzer stellten fest, dass das System bestimmte religiöse und politische Formulierungen ablehnte, während andere umstrittene Aufschriften erlaubt wurden.

Eine Untersuchung von Fox News Digital ergab, dass Formulierungen wie „Jesus is Lord“ („Jesus ist der Herr“) und „Free Palestine“ („Freiheit für Palästina“) blockiert wurden. Gleichzeitig akzeptierte das System offenbar einige atheistische und israelfreundliche Formulierungen.

Der Personalisierungsdienst des Unternehmens ermöglichte die Eingabe von Aufschriften mit bis zu 18 Zeichen. Das System schränkte jedoch bestimmte Wörter und Formulierungen, die als religiös, politisch, markenbezogen oder unangemessen eingestuft wurden, automatisch ein.

Die Untersuchung zeigte jedoch, dass der Filter nicht einheitlich funktionierte. Einige Nutzer wiesen darauf hin, dass das System sogar gewöhnliche Wörter ablehnte, während andere umstrittene Formulierungen die Einschränkungen passieren konnten.

Coca-Cola erklärte den Vorfall mit einem technischen Problem. Ein Unternehmenssprecher teilte mit, dass einige Funktionen des Personalisierungsdienstes vorübergehend deaktiviert worden seien und das System überprüft werde.

Nach Angaben des Unternehmens werden Aufschriften auf Dosen oder Flaschen vor der endgültigen Bestätigung einer Bestellung zusätzlich moderiert. Coca-Cola erklärte, das Tool auf Grundlage des Verbraucherfeedbacks verbessern zu wollen.

Zamin.uz zu Google hinzufügenLesen Sie «Zamin» auf Telegram!
Discuss with Zamin AIAnalyze the news, get useful answers

Kommentare 0

Ähnliche Nachrichten