Schwangere Frau nach Tötung ihres Ehemanns vor Gericht vollständig freigesprochen

In der Region Almaty wurde eine schwangere Frau, die jahrelang unter häuslicher Gewalt gelitten hatte, im Verfahren um den Tod ihres Ehemanns vollständig freigesprochen. Das Gericht wertete ihre Handlung nicht als vorsätzliche Tötung.
Dies teilte die kasachische Menschenrechtsaktivistin Dina Tansari in den sozialen Medien mit.
Vor Gericht wurde bekannt, dass die Frau von ihrem Ehemann über lange Zeit regelmäßig geschlagen worden war. In einigen Fällen hatte er sie sogar mit ihrem Baby auf dem Arm an kalten Wintertagen auf die Straße getrieben. Zudem wurde festgestellt, dass der Mann ihr bereits während einer früheren Schwangerschaft schwere Verletzungen zugefügt hatte.
Vor dem tragischen Vorfall hatte die Frau erfahren, dass ihr Ehemann sie betrog. Der wütende Mann griff seine Frau erneut an. Als die Situation eskalierte, stach die Frau mit einem Messer auf ihren Ehemann ein, um ihr eigenes Leben und das ihres ungeborenen Kindes zu schützen. Der Mann starb an den Folgen.
Die Frau war zu diesem Zeitpunkt schwanger, ihr Geburtstermin war für den 15. August angesetzt.
Das Gericht berücksichtigte alle Umstände des Falls, darunter die jahrelange Gewalt, der die Frau ausgesetzt war, sowie ihren Versuch, sich und ihr ungeborenes Kind während des tragischen Vorfalls zu schützen.
Schließlich kam das Gericht zu dem Schluss, dass die Grundlage für eine Verurteilung der Frau wegen einer Straftat nicht ausreiche, und sprach sie vollständig frei.

















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