Frau in Japan gab gefälschte Bestellungen im Wert von 2,7 Millionen Dollar auf

Frau in Japan gab gefälschte Bestellungen im Wert von 2,7 Millionen Dollar auf

In Japan wurde eine 32-jährige Frau festgenommen, weil sie über einen beliebten Onlineshop mehr als 2.000 gefälschte Bestellungen im Wert von 2,7 Millionen Dollar aufgegeben hatte. Anschließend stornierte sie die Bestellungen wiederholt oder verweigerte die Annahme der von Kurieren gelieferten Produkte.

Japanischen Medienberichten zufolge nutzte die Verdächtige Mayu Yoshida falsche Namen und etwa 230 erfundene Konten, um Produkte im Onlineshop des beliebten Anime-Unternehmens Shueishazu bestellen.

Es stellte sich heraus, dass der Gesamtwert der Bestellungen bei etwa 4,3 Milliarden Yenlag, was 2,7 Millionen Dollar entspricht. Darunter befanden sich Spielzeuge und verschiedene Produkte zu beliebten Anime-Serien wie „Naruto“ und „One Piece“ .

Nachdem sie die Produkte bestellt, aber nicht angenommen hatte,

wählte Yoshida bei der Bestellung die Option Barzahlung bei Lieferung aus. Sobald die Produkte an ihrer Adresse eintrafen, verweigerte sie deren Annahme oder Bezahlung.

In einigen Fällen wurden die Bestellungen noch vor dem Versand storniert. Auf diese Weise wiederholte sich dasselbe Vorgehen immer wieder.

Infolgedessen musste das Unternehmen nicht nur für die Vorbereitung der Bestellungen, sondern auch für deren Lieferung und Kurierdienste mehrfach Kosten aufbringen.

Japanischen Medienberichten zufolge entstand dem Unternehmen durch dieses Vorgehen ein Schaden von etwa 47.500 Dollar .

Die Polizei hat die 32-jährige Frau inzwischen festgenommen und Ermittlungen zu dem Vorfall eingeleitet. Die Behörden prüfen alle Einzelheiten der zahlreichen Bestellungen, die über gefälschte Konten aufgegeben wurden.

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