Schreckliche Katastrophe in Nepal: 675 Tote, 3.000 Vermisste

Schreckliche Katastrophe in Nepal: 675 Tote, 3.000 Vermisste

Eine schreckliche Naturkatastrophe in den nördlichen Bergregionen Nepals verursacht die größten Verluste in der Geschichte der Region. Wie die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf Rettungsdienste berichtet, ist die Zahl der Todesopfer durch die verheerenden Überschwemmungen und Erdrutsche, die durch einen massiven Gletscherabbruch ausgelöst wurden, auf 675gestiegen, während die Zahl der Vermissten auf 3.000zusteuert.

Die Katastrophe verwandelte weite Dörfer, Touristenzentren und strategisch wichtige Verkehrskorridore augenblicklich in Trümmer.

Gletscherabbruch und blockierter Fluss: Wie begann die Katastrophe?

Die Ursachen und die Chronologie der Katastrophe wurden ermittelt:

  • Erschütterung am Langtang-Lirung: Am Mittwochmorgen stürzte eine riesige Gletschermasse im Hochgebirge ab;

  • Blockade des Flussbettes: Millionen Tonnen Gestein und Schlamm, die dem Gletscher folgten, blockierten den Fluss Lxende-Khola vollständig und bildeten einen großen natürlichen Damm;

  • Zerstörerische Welle: Der Druck des angestauten Wassers ließ den Damm brechen und spülte alle Bauwerke auf seinem Weg durch das Tal weg. Infolgedessen wurden Brücken, Straßen und große Kraftwerke auf der berühmten internationalen Route, die Kathmandu mit Tibet verbindet, vollständig zerstört.

Ausländische Touristen eingeschlossen: Kontakt zu 320 Personen verloren

Das Tourismusministerium von Nepal hat offizielle Zahlen zum Status von Ausländern und Pilgern in der Region veröffentlicht:

  • Gerettete: Während der bisher durchgeführten schnellen Evakuierung wurden 621 ausländische Touristen erfolgreich aus den Gefahrenzonen gebracht;

  • Vermisste: Mindestens 320 ausländische Touristen sind nicht mehr erreichbar; spezielle Such- und Rettungsaktionen dauern unter schwierigen Wetterbedingungen an.

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