Putins Flugzeug wartete 3 Stunden auf Landung in Moskau wegen Drohnengefahr

Über der russischen Hauptstadt Moskau kam es zu einer sicherheitsrelevanten Notsituation. Nach der Rückkehr von einem internationalen Forum und Veranstaltungen in Turkmenistan konnte das Spezialflugzeug des russischen Präsidenten Wladimir Putinaufgrund der Bedrohung durch unbemannte Luftfahrzeuge (Drohnen) nicht planmäßig in Moskau landen.
Die Präsidentenmaschine, die zum Spezialfluggeschwader „Rossija“ gehört, musste aufgrund strenger Beschränkungen an den Flughäfen der Hauptstadt fast drei Stunden lang in einer Warteschleife über der Region Moskau kreisen.

3 Stunden Verspätung: Dramatische Momente am Himmel
Laut Daten des globalen Flugüberwachungsdienstes Flightradar24 wurden erhebliche Änderungen im Flugplan verzeichnet:
Unerwartete Unterbrechung: Der Sonderflug „RSD229“ (eine Il-96-300PU), der in Turkmenbashi gestartet war, sollte planmäßig um 17:08 Uhr auf dem internationalen Flughafen Wnukowo landen;
Kreisen am Himmel: Aufgrund von Sicherheitsbedrohungen über Moskau wurde die Landezeit zunächst auf 18:03 Uhr und dann auf 20:03 Uhr verschoben. Das Flugzeug war insgesamt über fünf Stunden in der Luft und verbrachte die meiste Zeit damit, über der Region Moskau (insbesondere in der Nähe von Schatura und Kolomna) zu kreisen;
Zweite Maschine ebenfalls in Warteschleife: Ein weiterer Regierungs-Sonderflug mit der Nummer „RSD708“, der zur Präsidenteneskorte gehört und mit einer Tu-204 durchgeführt wurde, verblieb ebenfalls lange Zeit in einer sicheren Warteschleife.

„Kowjor“-Plan und Massenbeschränkungen an Moskauer Flughäfen
Die im Luftraum der Hauptstadt registrierte Drohnengefahr wirkte sich auf das gesamte zivile Luftfahrtsystem aus:
Flüge verspätet: An den Flughäfen Wnukowo, Domodedowo und Schukowski wurden vorübergehende Beschränkungen (der „Kowjor“-Plan) eingeführt, um die Flugsicherheit zu gewährleisten;
Umgeleitete Flugzeuge: Dutzende internationale und inländische Passagiermaschinen wurden zu Ausweichflughäfen (Nischni Nowgorod, Sankt Petersburg u.a.) umgeleitet oder an den Abfluggates festgehalten.

Meistverfolgter Flug weltweit
Die ungewöhnliche Situation um das Präsidentenflugzeug erregte sofort die Aufmerksamkeit der Weltmedien und Internetnutzer:
Top 3 auf Flightradar24: Mehr als 5.000 Nutzer verfolgten die Flugbahn von Putins Maschine und dem Begleitflugzeug in Echtzeit online;
Globaler Trend: Innerhalb kurzer Zeit gehörte dieser Flug zu den drei meistverfolgten Flügen weltweit.
Nach koordinierten Maßnahmen der Sicherheitskräfte und der Flugverkehrskontrolle landeten die Spezialmaschinen nach 20:00 Uhr sicher auf dem Flughafen der Hauptstadt.

















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