Massenvergiftung von Schülern an einer Eliteschule in Almaty

Massenvergiftung von Schülern an einer Eliteschule in Almaty

In einer der renommiertesten Eliteschulen Kasachstans, der Republikanischen Physik- und Mathematikschule (RFMSH) in Almaty, kam es zu einer Massenvergiftung von Schülern. In den letzten Tagen wurden Dutzende Schüler mit der Diagnose einer akuten Darminfektion ins Krankenhaus eingeliefert.

Nach diesem Vorfall wurden der Schulbetrieb und das angeschlossene Internat vorübergehend eingestellt und die Polizei leitete ein Strafverfahren ein.

Ausmaß des Vorfalls: Wie viele Kinder sind betroffen?

Zakon.kz Laut offiziellen Angaben des Mediums sind die wichtigsten Kennzahlen des Vorfalls wie folgt:

  • Krankenhauseinweisungen: Vom 12. bis 14. Oktober wurden 48 Schüler der Schule in das städtische Kinderkrankenhaus für Infektionskrankheiten in Almaty eingeliefert;

  • In der Isolierstation: Weitere Schüler (nach Angaben zwischen 6 und 8) wurden in der medizinischen Isolierstation des Internats isoliert und unter ärztliche Aufsicht gestellt;

  • Zustand der Kinder: Das städtische Gesundheitsamt und die Schulleitung teilten mit, dass der Zustand aller Patienten stabil sei und niemand auf der Intensivstation behandelt werden müsse.

Untersuchungsergebnisse: Welche Mängel wurden in der Kantine festgestellt?

Das Amt für sanitär-epidemiologische Kontrolle und das kasachische Gesundheitsministerium führten eine umfassende Inspektion vor Ort durch:

  • Verstoß gegen Hygienevorschriften: Bei der Tätigkeit der Firma „Master Food“ LLC, die die Kantine betreibt, wurden mehrere grobe Mängel festgestellt. Insbesondere wurden die Lagerungsregeln für Produkte nicht eingehalten und das Verfahren zur Entnahme täglicher Proben von Fertiggerichten missachtet;

  • Produkte beschlagnahmt: Aufgrund der Untersuchungsergebnisse wurden Milchprodukte ohne entsprechende Dokumente aus dem Verkehr gezogen und für bestimmte Gerichte wurde offiziell ein Verbot verhängt;

  • Laboranalysen: Um die genaue Infektionsquelle zu finden, wurden Proben von Wasser, Lebensmitteln und Abstriche des Kantinenpersonals entnommen.

Ergriffene Maßnahmen: Online-Unterricht und Strafverfahren

Um die Sicherheit zu gewährleisten und die Ausbreitung der Krankheit zu verhindern, wurden sofort organisatorische Maßnahmen ergriffen:

  • Umstellung auf Fernunterricht: Zur Sicherheit der Schüler wurde die Schule vom 14. bis 16. Oktober auf Online-Unterricht umgestellt und die Gebäude wurden vollständig desinfiziert;

  • Internatsschüler: Die im Internat lebenden Schüler wurden vorübergehend in die Obhut ihrer Eltern und nahen Verwandten übergeben;

  • Strafverfahren: Die Polizei von Almaty hat ein Strafverfahren wegen der Massenvergiftung an der Schule eingeleitet; gegen die Verantwortlichen werden rechtliche Schritte eingeleitet.

Die Situation steht unter strenger Kontrolle der zuständigen Ministerien und Strafverfolgungsbehörden.

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