Könnte Arsenal-Eigengewächs Myles Lewis-Skelly verkauft werden

Die Finanzregeln und Arsenals Transferpolitik sorgen bei den Fans eines der führenden Klubs der Premier League für große Besorgnis. Laut der Londoner Vereinslegende Ian Wright besteht die Gefahr, dass Myles Lewis-Skelly, eines der neuen Talente des englischen Fußballs, auf der Suche nach Profit überraschend verkauft wird. Der 19-jährige Mittelfeldspieler aus der Arsenal-Akademie zog mit seiner herausragenden Leistung gegen Manchester City im Supercup die Aufmerksamkeit aller auf sich. Goal.com berichtet .
Laut Informationen von Ixbt.com und anderen Sportmedien zeigen Chelsea und Manchester United Interesse an dem jungen Spieler. Die anhaltenden Transfergerüchte versetzen die Fans in Aufregung. Arsenals Führung muss zudem große Transfers tätigen, um das finanzielle Gleichgewicht zu wahren, nachdem eine Einigung über 51 Millionen Pfund für Aston-Villa-Verteidiger Ezri Konsa erzielt und weitere Spieler verpflichtet wurden.
Finanzregeln und der Einfluss von Vermittlern
Im Podcast Stick to Football erklärte Ian Wright, er sei äußerst besorgt über die Transferpolitik des Klubs und den wachsenden Einfluss von Vermittlern. Seinen Angaben zufolge ist das Eigengewächs mit seinem Verbleib zufrieden und möchte nicht gehen. Dass Geschäftsführer Richard Garlick einen Verkauf des Spielers jedoch nicht kategorisch ausgeschlossen hat, verstärkte die Sorgen der Fans zusätzlich.Die Vereinslegende kritisierte die Gerüchte und erklärte, sie kämen nicht aus dem Umfeld der Familie oder enger Vertrauter des Spielers. Stattdessen hätten Vermittler in diesem Prozess großen Einfluss. „Myles hat bereits gesagt, dass er glücklich ist zu bleiben. Warum gibt Arsenal nicht offen bekannt, dass er unverkäuflich ist?“fragte Ian Wright in seiner Stellungnahme. Außerdem fügte er hinzu, dass auch die Situation um Gabriel Martinelli fragwürdig sei. Der Spieler werde aktiv anderen Klubs angeboten, obwohl Arsenal keinen Kontakt zu ihm aufgenommen habe.
Widersprüche in der Transferpolitik
Ian Wright wies auf die fehlende Logik in den Aktivitäten der Vereinsführung auf dem Transfermarkt hin. Einerseits versuche Arsenal, Rekordsummen für die Verpflichtung von Topspielern auszugeben, andererseits wolle der Klub seine eigenen Akademiespieler möglichst schnell loswerden. Dies sei eine ungerechte Folge der Finanzregeln.Experten zufolge zwingen die Gewinn- und Nachhaltigkeitsregeln der Premier League die Klubs dazu, ihre Eigengewächse zu verkaufen, da solche Einnahmen in den Finanzberichten als reiner Gewinn verbucht werden. Sollte Arsenals Führung keine klare Position beziehen, könnte der Klub seine vielversprechendsten jungen Talente an die Konkurrenz verlieren.

















Kommentare 0
…