Bektemir Meliqo‘ziyev lehnt das finanzielle Angebot des WBA-Champions Jaime Munguía ab

Die Spannung um einen der am meisten erwarteten Kämpfe des Jahres im Supermittelgewicht des Profiboxens hat sich verschärft. Verhandlungen zwischen dem amtierenden WBA-Weltmeister, dem Mexikaner Jaime Munguía, und dem offiziellen Herausforderer des Gürtels, dem usbekischen Boxer Bektemir Meliqo‘ziyev haben eine unerwartete Wendung genommen.
Das Team des mexikanischen Boxers bot Bektemir eine finanzielle Entschädigung an, um diesen Pflichtverteidigungskampf zu verschieben, doch die entschlossene Haltung unseres Landsmanns machte die Pläne des Champions zunichte.
Munguías Taktik: Außerplanmäßiger Kampf und „Step-aside“-Geld
Die mexikanische Seite versucht, dem schwierigen Aufeinandertreffen mit dem offiziellen Herausforderer auszuweichen:
Wahl eines alternativen Gegners: Das Team von Jaime Munguía hat erklärt, dass sie vor dem Kampf gegen Meliqo‘ziyev einen freiwilligen Kampf gegen Keiber Gonzalez bestreiten wollen;
„Step-aside“-Angebot: Um diesen Plan umzusetzen, boten sie Bektemir Meliqo‘ziyev eine spezielle Summe (Step-aside-Geld) an, damit er seinen Platz vorübergehend räumt und wartet;
Versuch, dem Risiko zu entgehen: Experten bewerten diesen Schritt von Munguía als Wunsch, den harten Schlägen des usbekischen Boxers zu entgehen und das Risiko eines Gürtelverlusts zu minimieren.
„Regeln müssen respektiert werden“: Bektemirs klare Antwort
Bektemir Meliqo‘ziyev lehnte dieses Angebot der Mexikaner entschieden ab und stellte klar, dass er sportliche Prinzipien und Regeln nicht gegen Geld eintauschen werde:
Nicht das Materielle, sondern der Titel zählt: „Regeln müssen respektiert werden. Ich bin sogar bereit, umsonst zu kämpfen!“, betonte Meliqo‘ziyev;
Ehre steht an erster Stelle: Der usbekische Boxer bewies erneut, dass es ihm nicht um den Verdienst geht, sondern darum, in den Ring zu steigen und den WBA-Weltmeistertitel nach Usbekistan zu bringen.
WBA-Forderung und Frist: Die Purse-Bid-Auktion rückt näher
Die World Boxing Association (WBA) hat den Parteien klare Fristen gesetzt:
Offizielle Anordnung: Der Verband hatte am 21. September offiziell den Kampf zwischen Munguía und Meliqo‘ziyev angeordnet;
Frist bis zum 21. Oktober: Die Promoter beider Boxer haben bis zum 21. Oktober dieses Jahres Zeit, eine Einigung zu erzielen;
Purse-Bid-Auktion: Sollten sich die Parteien innerhalb der gesetzten Frist nicht einigen, wird ein Datum für eine offizielle öffentliche Auktion bekannt gegeben, bei der die Seite mit dem höchsten Gebot den Kampf nach eigenem Ermessen organisieren darf.
Trotz Munguías Versuchen, den Kampf zu verzögern, hat die kämpferische und entschlossene Haltung von Bektemir Meliqo‘ziyev das globale Interesse an diesem Titelkampf weiter gesteigert. Derzeit richten sich alle Augen auf die Verhandlungsfrist, die am 21. Oktober endet.

















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