Joan Laporta reagiert scharf auf die 50.000-seitige Anschuldigung von Real Madrid

Der Präsident des FC Barcelona, Joan Laporta, reagierte scharf auf die neuen Vorwürfe des langjährigen Rivalen Real Madrid im Rahmen der „Negreira-Affäre“. Wie die Zeitung Sport.es berichtete, reichte der Madrider Verein ein massives Dokumentenpaket von etwa 50.000 Seiten bei der UEFA ein, das Beweise und Aussagen zu diesem Fall enthält. Daraufhin verurteilte Laporta das Vorgehen seines Rivalen öffentlich.
Der Vereinschef betonte, dass er von der Unschuld der Katalanen überzeugt sei und dass hinter den Angriffen von Real Madrid böswillige Absichten stünden.
„Sie versuchen, uns ohne Prozess zu verurteilen, aber Barça wird rehabilitiert werden“
In seiner Ansprache an die Öffentlichkeit unterstrich Joan Laporta, dass die Kampagne gegen den Verein haltlos sei:
Haltlose Anschuldigungen: „Was die Negreira-Affäre betrifft, so werde ich nicht müde zu wiederholen, dass man versucht hat, uns für schuldig zu erklären, noch bevor ein Gerichtsverfahren begonnen hat. Dabei hat sich gezeigt, dass es keine realen Grundlagen für eine Anklage gibt“, so der Präsident.
Vertrauen auf einen Freispruch: „Ich bin zu 100 Prozent davon überzeugt, dass der FC Barcelona vollständig rehabilitiert wird und ein gerechtes Urteil gefällt wird. Diejenigen, die dieses Thema ständig aufwärmen, wollen nur den hohen Ruf des FC Barcelona im Weltfußball schädigen.“
Die Arroganz von Real Madrid und der schwindende Ruf: Schwere Vorwürfe von Laporta
Der Präsident des FC Barcelona betonte, dass der Madrider Verein nicht nur gegenüber Katalonien, sondern gegenüber der gesamten Fußballgemeinschaft eine negative Haltung einnehme:
Schädlicher Ansatz für den Fußball: „Real Madrid schadet dem Fußball mit solchen Schritten massiv. Sie sind ständig damit beschäftigt, sich gegen alles zu stellen: Ob bei der UEFA oder der Führung der nationalen Liga – sie nehmen immer eine Gegenposition ein“, fuhr Laporta fort.
Internationale Isolation: „Dieses Verhalten zeigt, dass Real Madrid national und international an Ansehen und Anerkennung verliert. Ich habe zum Beispiel am kürzlich stattgefundenen EFC-Kongress teilgenommen, aber der Madrider Verein war dort nicht einmal mit einem Vertreter präsent.“
Superliga und das Thema Arroganz: „Sie verhalten sich extrem arrogant und streben nach einer Alleinherrschaft. Bei der Superliga war es genauso – sie behindern weiterhin andere Vereine. Sie sollten ihr Verhalten kritisch hinterfragen, denn dieser Weg passt keineswegs zu einem großen Verein.“
Der nächste Konflikt zwischen den beiden spanischen Giganten und Laportas deutliche Worte zeigen, wie stark sich die Spannungen vor dem kommenden El Clásico verschärft haben.

















Kommentare 0
…