Instagram warnt Nutzer vor Angriffen über KI-Chatbot

Eine groß angelegte Hacking-Kampagne zum Diebstahl von Instagram-Konten unter Verwendung des Meta-KI-Chatbots dauert Berichten zufolge auch nach der Ankündigung des Unternehmens, das Problem sei behoben, an. Meta arbeitet derzeit daran, betroffene Konten zu sichern und Nutzer zu warnen. Techcrunch.com berichtet darüber. berichtet .
Hacker haben mehrere prominente Konten kompromittiert, indem sie den KI-gestützten Support-Bot von Meta täuschten. Insbesondere wurden Profile mit kurzen und seltenen Benutzernamen (OG Handles) ins Visier genommen. Solche Konten können später auf dem „Grauen Markt“ zu hohen Preisen weiterverkauft werden. Zu den Opfern gehört Berichten zufolge auch Chief Master Sergeant John Bentivegna von der US Space Force.
Die Angriffsmethode war überraschend einfach: Hacker gaben sich gegenüber dem Meta-KI-Chatbot als Kontoinhaber aus und baten darum, das Profil mit ihrer eigenen E-Mail-Adresse zu verknüpfen. Der Chatbot führte diese Anfrage aus, wodurch Hacker das Passwort zurücksetzen und die volle Kontrolle über das Konto übernehmen konnten. Keine Meta-Mitarbeiter waren beteiligt; alles wurde von künstlicher Intelligenz erledigt.
Am Montag gab Meta-Sprecher Andy Stone bekannt, dass das Problem behoben sei, doch viele Nutzer beschwerten sich auch danach weiterhin über kompromittierte Konten. Telegram-Kanäle behaupten, dass Hacker diese Methode immer noch nutzen können und gestohlene Konten zum Verkauf anbieten.
Meta sendet derzeit Benachrichtigungen zum Zurücksetzen des Passworts an betroffene Nutzer. Das Unternehmen gab nicht bekannt, wie viele Personen Opfer dieses Angriffs wurden, betonte jedoch, dass die Sicherheitsmaßnahmen verstärkt wurden. Nutzer werden beim Anmelden möglicherweise mit zusätzlichen Sicherheitsfragen konfrontiert.















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