Revolution der Smartphone-Tastatur: Startup Acti führt KI-Agenten ein

Der übliche Tippprozess für Smartphone-Nutzer steht vor einem grundlegenden Wandel. Das in Singapur ansässige Startup Acti hat eine Tastatur der neuen Generation für die Betriebssysteme iOS und Android vorgestellt. Dies ist nicht nur eine App zur Wortvorhersage, sondern eine agentische Tastatur, die verschiedene Aktionen im Namen des Nutzers ausführen kann. Laut TechCrunch bringt diese Technologie KI-Funktionen direkt in Messenger, E-Mails und soziale Netzwerke. Dies berichtet Techcrunch.com Bericht gibt.
Young Wang, Gründer und CEO von Acti, betonte, dass Nutzer heutzutage ständig zwischen Apps wechseln müssen, um KI-Funktionen zu nutzen. Um beispielsweise Informationen zu finden, muss ein Gespräch unterbrochen werden, um einen Browser oder Bots wie ChatGPT zu konsultieren. Acti fungiert als einheitliche Ebene über allen Apps und hilft unter Beibehaltung des Nutzerkontexts.
Beseitigung von App-Barrieren
Die neue Tastatur versteht die Absicht des Nutzers und setzt sie in Handlungen um. Wenn Sie beispielsweise mit einem Freund über ein gemeinsames Mittagessen schreiben, kann Acti direkt im Chat nahegelegene Restaurants empfehlen. Werden in einem Gespräch Aktien eines Unternehmens erwähnt, besteht die Möglichkeit, Echtzeitkurse sofort über die Tastatur zu teilen. Dies spart Zeit und macht die digitale Kommunikation effizienter.Die technische Basis des Systems wird durch die Gemini-Modelle von Google unterstützt. Young Wang erklärte, dass Gemini aufgrund seiner Geschwindigkeit, Zuverlässigkeit und starken Leistung in mehrsprachigen Umgebungen gewählt wurde. Mithilfe dieser Modelle wurde eine Funktion namens „Skills“ in die Tastatur integriert. Mit einem Knopfdruck können Nutzer komplexe Aufgaben automatisieren, wie etwa das Übersetzen einer Nachricht oder das Erstellen eines Meeting-Links.
Sicherheits- und Datenschutzfragen
Es ist natürlich, dass viele Nutzer besorgt über den Abfluss personenbezogener Daten über die Tastatur sind. Das Acti-Team ging explizit darauf ein und erklärte, dass die App nach einem „Local-First“-Modell aufgebaut ist. Das bedeutet, dass der persönliche Kontext des Nutzers primär auf dem Gerät selbst gespeichert wird. Das Unternehmen garantiert, dass persönliche Nachrichten oder Gespräche ohne Zustimmung des Nutzers nicht an externe Server gesendet werden.Projektleiter Young Wang ist ein Experte mit großer Erfahrung in der Tastaturbranche. Er arbeitete zehn Jahre lang bei Baidu und steigerte die Nutzerbasis der Facemoji Keyboard auf 300 Millionen täglich aktive Nutzer. Seiner Meinung nach ist Text im Zeitalter großer Sprachmodelle (LLM) nicht mehr nur eine Aneinanderreihung von Buchstaben, sondern ein Träger der Nutzerabsicht. Acti möchte das Werkzeug sein, das diese Absicht verwirklicht.
Derzeit wird die Acti-Tastatur als Fundament für die Ära der KI-Agenten gesehen. Durch die Installation der App können Nutzer fast jedes Textfeld auf ihren Smartphones in einen intelligenten Assistenten verwandeln. Es wird erwartet, dass solche Lösungen die Kultur der Nutzung mobiler Geräte in Zukunft vollständig verändern werden.

















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