Der US-Markt für günstige Smartphones schrumpft drastisch

Laut Counter Research gingen die Smartphone-Verkäufe in den USA im zweiten Quartal 2026 im Jahresvergleich um 5 Prozent zurück. Das günstigste Segment wurde am härtesten getroffen: Der Absatz von Geräten unter 100 US-Dollar brach um 64 Prozent ein. Dies wurde von Ixbt.com berichtet.
Experten zufolge waren die Hersteller gezwungen, die Lieferung solcher Modelle einzustellen oder ihre Preise angesichts stark gestiegener Kosten für RAM und Speicher zu erhöhen. Als Hauptgrund für die teureren Speicherkomponenten gilt, dass große Cloud-Infrastrukturbetreiber aktiv Komponenten für AI-Systeme einkaufen.
Eine harte Prüfung für Hersteller günstiger Gadgets
Für Unternehmen, die Budget-Smartphones herstellen, war die Situation besonders schwierig, da ihre Gewinnmargen äußerst niedrig sind. Zudem setzten steigende Kraftstoff- und Preise für Alltagsgüter infolge der Konflikte im Nahen Osten die Verbrauchernachfrage zusätzlich unter Druck.Vor dem Hintergrund des allgemeinen Marktrückgangs sanken die Verkäufe der vier führenden Marken—Apple, Samsung, Motorola und Google—nur um 4 Prozent. Andere kleinere Hersteller verloren dagegen 45 Prozent ihres Absatzes. Große Unternehmen zeigen, dass sie dank Skaleneffekten Komponenten zu deutlich günstigeren Konditionen einkaufen können.
Veränderungen der Marktstruktur
Inmitten der Krise konnten Samsung und Motorola ihre Positionen im Segment der Prepaid-Smartphones weiter stärken. Obwohl der Absatz solcher Geräte in den USA um 11 Prozent zurückging, stieg der gemeinsame Marktanteil der beiden Marken.Gleichzeitig müssen sich die Hersteller an die schwierigen Bedingungen anpassen. Motorola erhöhte beispielsweise die Preise einiger Moto G-Modelle, während Samsung den Preis des Galaxy A17 im Juli um 50 US-Dollar anhob. Dadurch konnte das Segment der Smartphones für 200 bis 300 US-Dollar seinen Marktanteil innerhalb eines Jahres verdreifachen.

















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