Rooney hielt sein Versprechen: Er ruderte „Wikinger-Stil“ auf dem Hudson

„Manchester United“ und der ehemalige Stürmer der englischen Nationalmannschaft, Wayne Rooney, löste sein Versprechen ein, nachdem er eine Wette im Zusammenhang mit Erling Haaland verloren hatte. Er stieg auf dem Hudson River in New York in ein Boot und imitierte die von norwegischen Fans berühmt gemachte „Wikinger-Ruder“-Bewegung.
Doch das war nicht einfach: Der ehemalige Fußballer scherzte, dass er während des Vorgangs sogar das Gefühl hatte, sich eine Muskelverletzung zuzuziehen.
Wie fing die Wette an?
Während der Weltmeisterschaft äußerte Rooney Zweifel daran, dass Norwegen das Viertelfinale erreichen würde, und versprach, auf dem River Mersey zu rudern, falls dies doch geschehen sollte. Erling Haaland erinnerte sich an die Worte des ehemaligen Spielers und forderte ihn auf, sein Versprechen einzulösen.
Zur Information: Die Bedingung war nicht nur, dass Norwegen Brasilien besiegt, sondern dass das Team das Viertelfinale erreicht.
Norwegen besiegte Brasilien im Achtelfinale der WM 2026 mit 2:1. Haaland erzielte beide Tore und führte sein Land zum ersten Mal in der Geschichte ins WM-Viertelfinale.
Hudson statt Mersey gewählt
Rooney hatte ursprünglich gesagt, er würde sein Versprechen auf dem River Mersey in England einlösen. Da er jedoch für das WM-Finale in New York war, wurde die Herausforderung auf dem Hudson River organisiert.
Begleitet wurde er von den BBC-Experten Micah Richards und Joe Hart. Während Richards trommelte und durch ein Megafon schrie, um eine „Wikinger“-Atmosphäre zu schaffen, ruderte Rooney das Boot.
Währenddessen scherzte der ehemalige Stürmer:
„Ich glaube, ich habe mir den Oberschenkel gezerrt“, sagte er.
Dennoch brachte er die Herausforderung zu Ende und schickte sogar eine spezielle Videobotschaft an Haaland.
Wie wurde das „Wikinger-Rudern“ populär?
Die „Wikinger-Ruder“-Bewegung der norwegischen Fans wurde zu einem der beliebtesten Flashmobs der WM 2026. Die Teilnehmer sitzen in Reihen auf dem Boden oder auf der Tribüne und führen gemeinsam eine Ruderbewegung aus, als würden sie ein Wikingerschiff steuern.
Nachdem die norwegischen Spieler Senegal mit 3:2 besiegt hatten und in die Playoffs eingezogen waren, wiederholten sie diese Bewegung auf dem Spielfeld gemeinsam mit den Fans. Später erreichte der Flashmob sogar den Times Square in New York.
Wo endete Norwegens Reise?
Norwegen traf im historischen Viertelfinale auf England. In einem Spiel, das in der regulären Spielzeit unentschieden blieb, Jude Bellingham erzielte in der Verlängerung den Siegtreffer und bescherte den Engländern das 2:1-Ergebnis.
Trotz der Niederlage wurde die norwegische Mannschaft in ihrer Heimat wie Helden empfangen. Über 100.000 Fans versammelten sich zu Veranstaltungen in Oslo, und das Team führte erneut eine massenhafte „Wikinger-Ruder“-Zeremonie durch.
Norwegen konnte den Pokal nicht gewinnen, aber sie schafften es, Rooney zum Rudern zu bringen. So ist Fußball: Manchmal werden Wetten nicht auf der Anzeigetafel, sondern mitten auf einem Fluss entschieden.


















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