Vidigal unterstützt den Trainer im Konflikt zwischen Ronaldo und Jesus

Vidigal unterstützt den Trainer im Konflikt zwischen Ronaldo und Jesus

Rund um die portugiesische Nationalmannschaft ist der Konflikt zwischen Cheftrainer Jorge Jesus und dem legendären Stürmer Cristiano Ronaldo zum Hauptgesprächsthema des Weltfußballs geworden. Zu diesem Aufsehen erregenden Streit äußerte sich der ehemalige Mittelfeldspieler der Nationalmannschaft, José Luís Vidigal, offen und verteidigte die Maßnahmen des Trainers voll und ganz.

In einem Interview mit der renommierten italienischen Zeitung La Gazzetta dello Sport kritisierte der ehemalige Spieler scharf, dass der 41-jährige Stürmer das Mannschaftsquartier eigenmächtig verlassen hatte.

«Der Trainer hat seinen Job gemacht»: Vidigals klare Haltung

Vidigal bewertete die Hauptschuld am Konflikt unter Berücksichtigung der Emotionen des Spielers:

  • Reue über die Entscheidung: «Bitte, hört auf (lacht). Der Trainer hat nur seinen Job gemacht. Als Ronaldo ins Flugzeug stieg, um das Quartier der Nationalmannschaft zu verlassen, dachte ich mir schon, dass er sein Handeln bereuen würde», sagte er;

  • «Keine Unterwerfung erlaubt»: Der ehemalige Spieler betonte, dass Ronaldos offizielle Stellungnahme die Situation nicht entschärfen könne: «Jesus sagte, er habe einen Fehler gemacht, aber es gibt einen großen Unterschied zwischen dem Eingeständnis eines Fehlers und dem Versuch, den Trainer in die Knie zu zwingen. Ich glaube nicht, dass so ein inakzeptables Verhalten in irgendeiner anderen Mannschaft toleriert würde», fügte er hinzu.

Die Wurzel des Konflikts: Das Spiel gegen Norwegen und der Streit um Versprechen

Die Meinungsverschiedenheit innerhalb der Nationalmannschaft eskalierte während eines Spiels der UEFA Nations League:

  • Der nicht eingesetzte Star: Im Spiel gegen Norwegen (2:1) schickte Jorge Jesus den auf der Bank sitzenden Ronaldo zum Aufwärmen, setzte ihn letztlich aber nicht ein;

  • Die Rebellion am 30. September: Der 41-jährige Stürmer, verärgert über die Entscheidung des Cheftrainers, verließ am 30. September ohne Erlaubnis das Quartier der Nationalmannschaft;

  • Die Erklärung vom 6. Oktober: Eine Woche später gab Cristiano eine Erklärung ab, in der er sein Verhalten rechtfertigte und Jesus vorwarf, sein Wort nicht gehalten und gegebene Versprechen gebrochen zu haben.

Der größte Torschütze der Geschichte: Zahlen und Fakten

Cristiano Ronaldo führt die portugiesische Nationalmannschaft seit vielen Jahren an:

  • 234 Länderspiele: Der legendäre Spieler lief 234 Mal im Nationaltrikot auf;

  • 146 Tore: Er hat 146 Mal auf internationaler Bühne getroffen und damit einen absoluten Rekord in der Geschichte des Weltfußballs aufgestellt.

Dennoch stellt die aktuelle Disziplinarkrise mit dem erfahrenen Fachmann Jorge Jesus die Zukunft des 41-jährigen Ronaldo in der Nationalmannschaft ernsthaft in Frage.

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