Wie bewertet der UFC-Chef die Boxchancen von Sean Strickland

Wie bewertet der UFC-Chef die Boxchancen von Sean Strickland

Der UFC-Präsident Dana White der Mittelgewichts-Champion der Organisation Sean Stricklandreagierte auf dessen aufsehenerregende Aussagen über den Wunsch, zum Profiboxen zu wechseln und den Meisterschaftsgürtel abzugeben. In einer Situation, in der ein offener Streit über Gagen zwischen Strickland und der Liga eskaliert, stellte der Promoter klar, dass er nicht an den Erfolg der Oktagon-Stars im Ring glaubt.

In einem Interview mit Nina Drama im Rahmen des Power Slap-Projekts erkannte White zwar die Schlagkraft des Athleten an, betonte jedoch, dass ein Aufeinandertreffen mit der Box-Elite fernab der Realität sei.

„Hat er eine Chance? Nein!“: Whites Reaktion

Der UFC-Chef hielt mit seiner Meinung über den Wechsel von Mixed-Martial-Arts-Kämpfern in den Boxring nicht hinter dem Berg:

  • Erfahrung und Realität: „Ich glaube, dass der Wechsel von MMA zum Boxen nie mit einem guten Ergebnis endet. Aber Strickland ist ein zäher Kerl und schlägt gut zu“, merkte Dana White an.

  • Aussicht auf einen Kampf gegen Opetaia: Als er nach den Chancen von Strickland in einem möglichen Kampf gegen den Cruisergewichts-Champion Jai Opetaia über die Zuffa Boxing-Promotion gefragt wurde, antwortete White kurz und knapp: „Nein“.

Drohung mit Gürtel-Abgabe: Wie fing der Geldstreit an?

Hinter den Aussagen von Sean Strickland über das Boxen steckt ein neuer finanzieller Streit mit der Organisation:

  • Revanche gegen Imavov und Gage: Der Champion war mit der angebotenen Gage für einen möglichen Rückkampf gegen Nassourdine Imavov unzufrieden und forderte in den sozialen Medien eine deutliche Erhöhung der Zahlungen.

  • Druck durch Boxen: Sollten die Forderungen nicht erfüllt werden, erklärte Strickland offen, dass er bereit sei, den UFC-Meisterschaftsgürtel einfach abzugeben und sein Glück im Boxen zu versuchen, um höhere Einnahmen zu erzielen.

Vertragliche Hürde: Die Organisation bleibt hart

Dennoch ist es für Strickland nahezu unmöglich, eigenständig in den Boxring zu steigen:

  • Rechtliche Bindung: Der Champion ist durch seinen aktuellen Vertrag fest an die UFC-Promotion gebunden.

  • Position der Liga: Die Organisation ist nicht verpflichtet, dem Athleten die von ihm geforderten zusätzlichen Summen zu zahlen, und wird ihn auch nicht ohne Erfüllung seiner vertraglichen Verpflichtungen für andere Projekte freigeben.

Ob diese offene Konfrontation von Sean Strickland mit der Liga zu einem besseren Vertrag führt oder zum Verlust des Meisterschaftsgürtels, wird sich in den kommenden Tagen entscheiden.

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