Kindergarten-Buchhalterin in Westkasachstan erhöht eigenes Gehalt um 30 Millionen Tenge

Eine Buchhalterin eines Kindergartens im Bezirk Syrym in der Region Westkasachstan steht im Verdacht, Haushaltsgelder veruntreut zu haben. Über fünf Jahre hinweg überwies sie mehr als 30 Millionen Tenge (fast 65.000 Dollar) zusätzlich zu ihrem regulären Gehalt auf ihre eigenen Bankkonten.
Dies teilte die Staatsanwaltschaft der Region Westkasachstan mit.
Während einer Prüfung durch die Staatsanwaltschaft wurde festgestellt, dass die Buchhalterin ihr Gehalt über mehrere Jahre hinweg unbegründet erhöht und die zusätzlichen Beträge auf ihre persönlichen Bankkonten umgeleitet hatte.
Aufgrund dieses Vorfalls hat die Bezirksstaatsanwaltschaft eine Voruntersuchung gemäß Artikel 189, Teil 4, Absatz 2 des Strafgesetzbuches von Kasachstan (Veruntreuung in besonders großem Umfang) eingeleitet. Der Fall wurde anschließend zur weiteren Bearbeitung an das Departement für wirtschaftliche Ermittlungen der Region Westkasachstan übergeben.
Derzeit laufen die Ermittlungen zu dem Strafverfahren.
Nach kasachischem Recht drohen einer für schuldig befundenen Person gemäß diesem Artikel bis zu 12 Jahre Haft, verbunden mit der Einziehung von Vermögenswerten sowie einem Verbot, bestimmte Ämter auszuüben oder bestimmte Tätigkeiten auszuüben.

















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